RWE: 60.000 Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in 2010
Die Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland haben im Jahr 2010 rund 60.000 Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien an das Stromnetz angeschlossen. Das sind knapp 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt waren damit bis zum Ende des vergangenen Jahres annähernd 180.000 Anlagen angeschlossen, die die Voraussetzungen zur Einspeisung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfüllen.
Bild: Bernd Müller, BMU
Die insgesamt installierte EEG-Leistung im Verteilnetzgebiet von RWE Deutschland erhöhte sich im Jahr 2010 damit um über 20 Prozent auf rund 12.000 Megawatt. Die Stromeinspeisung ins Verteilnetz nahm nur um rund sieben Prozent auf rund 18 Milliarden Kilowattstunden zu, da unter anderem die Einspeisung aus Windkraftanlagen hinter den Erwartungen zurück blieb. Die Menge entspricht dem Jahresverbrauch von rund fünf Millionen Haushalten.
Mit dieser Anschluss-Bilanz leisten die Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland-Gruppe einen wichtigen Beitrag, um die Energiewende zu ermöglichen. Dafür notwendig ist auch mehr Intelligenz im Netz. Hier arbeitet RWE Deutschland an verschiedenen Projekten: Im Eifelkreis beispielsweise wird mit „Smart Country“ im realen Netzbetrieb erprobt, wie der starke Zubau an dezentralen Anlagen vor allem auf dem Land effizient in den Netzbetrieb eingebunden werden kann, ohne dass die Versorgungssicherheit leidet. In Mülheim an der Ruhr hat RWE Deutschland mit Partnern aus der Wirtschaft und der Wissenschaft kürzlich den Startschuss für einen Feldtest zum intelligenten Stromverbrauch mit bis zu 1.100 Haushalten gegeben. Dieser Feldtest ergänzt „Mülheim zählt“, das größte Smart-Meter-Projekt Deutschlands: Bis zum kommenden Jahr werden in Mülheim mehr als 100.000 intelligente Stromzähler eingebaut.
Insgesamt wendete RWE Deutschland im Jahr 2010 rund 2,1 Milliarden Euro für ihre Strom- und Gasverteilnetze auf, um die Versorgungsqualität auf einem hohen Niveau zu halten.
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