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Die Zukunft der Energieversorgung: E.ON stellt Machbarkeitsstudie für Pellworm vor

E.ON, die Netzgesellschaft Schleswig-Holstein, die Fachhochschule Westküste und das Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik sehen in Pellworm den idealen Ort, um die Energiewelt der Zukunft im kleinen Maßstab zu realisieren. So lautet das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die Pellworm ideale Voraussetzungen für eine Vorreiterrolle zum Aufbau eines integrierten Energiesystems bestätigt. Auf der Insel gibt es bereits eine große Anzahl von regenerativen Erzeugungsanlagen, die mehr Strom erzeugen als auf der Insel benötigt wird und eine entsprechende Netzinfrastruktur.
Leuchtturm auf Pellworm. Foto: Matthias17/flickr.com
23.08.2011 Düsseldorf/Pellworm (UD/cp) - Die Studie zeigt, dass es möglich ist, die auf Pellworm regenerativ erzeugte Energie größtenteils vor Ort zu nutzen und weniger Strom ans Festland abzugeben. Ein Batteriespeicher und intelligente Steuerungstechnik werden das bereits vorhandene Hybrid-Kraftwerk von E.ON auf Pellworm ergänzen. Gemeinsam mit den Projektpartnern treibt E.ON Hanse jetzt die Umsetzungsplanung voran und legt die notwendigen Elemente für den Systemausbau fest. Im Anschluss daran beginnt die Installation der neuen Technik. Pellworm stellt dabei ein wichtiges Projekt von E.ON im Bereich der Forschung und Entwicklung dar.

„E.ON engagiert sich mit seiner internationalen Technologiekompetenz auch in der Region. Wir arbeiten derzeit in über 600 Technologieprojekten an der Zukunft der Energieversorgung, zum Beispiel an innovativen Speicherkonzepten“, sagte Dr. Dierk Paskert, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON Hanse und bei E.ON für die Verteilnetze in Deutschland verantwortlich. „Pellworm ist ein exzellentes Beispiel, wie diese Technologie vor Ort zur Anwendung kommen kann“, so Paskert weiter. „Auf Pellworm werden wir alle Komponenten eines intelligenten Netzes installieren und so heute schon die Energiezukunft von morgen testen. Eine große Rolle spielt dabei die Speicherung von regenerativ erzeugter Energie, die sich dann abrufen lässt, wenn Sonne und Wind nicht zur Verfügung stehen.“

„Das besondere an dieser Studie ist, dass hier erstmals Erzeugung, Speicherung, Verteilnetz und Verbrauch gemeinsam betrachtet werden“, sagt Prof. Dr. Jürgen Hussmann von der Fachhochschule Westküste. „Und dies gilt nicht nur für die eigentlichen Energieflüsse, sondern auch für die notwendigen Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Systemkomponenten.“

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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