Umweltfreundliche Energie: Evonik feiert 50 Jahre Fernwärme
Ob das Weltkulturerbe Zeche Zollverein oder die neue Konzernzentrale von ThyssenKrupp in Essen: Beide setzen auf die Versorgung mit Fernwärme von Evonik. Im Casino der Zeche Zollverein feierte Evonik Fernwärme jetzt fünfzigjähriges Jubiläum. Der Vorstandsvorsitzende der Evonik Industries AG, Klaus Engel, hebt den beeindruckenden Auf- und Ausbau der Evonik Fernwärme hervor.
Fernheizzentrale Essen-Nord: Hier wird hocheffiziente Wärme aus KWK in das Stadtnetz Essen eingespeist. Foto: Evonik
Das Evonik-Fernwärmenetz in Nordhrein-Westfalen umfasst 580 Kilometer und versorgt die Gebiete Essen, Gelsenkirchen und Bottrop mit umweltfreundlicher und CO2-sparender Fernwärme. Außerdem ist die Evonik Power Saar GmbH zu 74 Prozent an der Fernwärmeverbund Saar GmbH beteiligt, die mit einer Anschlussleistung von 685 MW und einer Netzlänge von 170 Kilometern rund 13.000 Kunden mit Fernwärme versorgt.
Mittlerweile werden 93,5 Prozent der Fernwärme im umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt – überwiegend aus konventionellen Heizkraftwerken, aber auch aus Grubengasanlagen. Dabei wird ein Teil des im Kraftwerk aus Wasser erzeugten Dampfes über einen Heizkondensator in den Fernwärmekreislauf eingespeist. Durch riesige Rohre läuft das heiße Wasser unter Druck durch das Versorgungsgebiet in die Stadtnetze. Dort verzweigen sich die Rohre zur Fernwärmestation der einzelnen Abnehmer. Ein Wärmetauscher überträgt die Wärme des Wassers auf das Wasser im Heizsystem oder das Brauchwasser, das beispielsweise zum Duschen oder zum Spülen benötigt wird. Das Fernheizwasser, das seine Wärme abgegeben hat, fließt durch eine zweite Leitung zurück zum Heizkraftwerk, wo es erneut erhitzt wird. Mit der Belieferung der neuen ThyssenKrupp-Zentrale schließt sich im Jubiläumsjahr der Kreis. Denn das Thyssen-Industrie-Hochhaus in Essen wurde vor 50 Jahren als erster Kunde mit Fernwärme versorgt.
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