BSH: Ausgezeichnet effizient
Das Thema Energieeffizienz hat bei der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH hohe Priorität – so zählt es neben der Produktverantwortung sowie dem Know-How-Transfer zu den zentralen Handlungsfeldern der BSH-Nachhaltigkeitsstrategie. Wie erfolgreich die BSH Energieeffizienz sowohl in der Produktion als auch in ihren Produkten integriert hat, zeigen auch zwei Auszeichnungen, die der Konzern kürzlich erhalten hat: Der „Innovationspreis“ für Klima und Umwelt von Bundesumweltminister Norbert Röttgen sowie die Ernennung des BSH Hausgerätewerk Nauen zur „Fabrik des Jahres“.
"Fabrik des Jahres": BSH Hausgerätewerk Nauen, Foto: BSH
Ebenfalls von der Jury gelobt wurde das Energiemanagementsystem des BSH-Werks in Nauen. Darin ermittelt die Fabrik beispielsweise ihre jährlichen Zielvorgaben bezüglich des Ressourcenverbrauchs, legt diese fest und überprüft sie regelmäßig. Veränderungen und Abweichungen werden an Geschäftsführung und Mitarbeiter kommuniziert, so dass sie die entsprechenden Vorgaben in ihrer Arbeit berücksichtigen können. Weitere Pluspunkte sammelte die Nauener Fabrik durch ihre Umweltpolitik und die Implementierung des produktbezogenen Umweltschutzes während der Entwicklung.
Energieeffizienz in Pro5duktion und Produkten
Bei der Auszeichnung zur Fabrik des Jahres – Deutschlands ältestem Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie – standen bei der BSH besonders die Produktionsabläufe im Fokus. Mit den BSH-Produkten selbst beschäftigten sich dagegen im Rahmen des Innovationspreises für Klima und Umwelt das Bundesumweltministerium sowie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). So überreichte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen der BSH im Februar dieses Jahres den „Innovationspreis für Klima und Umwelt“. Diesen Preis errang die BSH mit ihrem Zeolith-Trocknungssystem in Geschirrspülern, das den Stromverbrauch der Geräte signifikant verringert. „Die neuen Geräte brauchen noch einmal 20 Prozent weniger Strom als die bisher sparsamsten Geschirrspüler“, betonte BSH-Chef Dr. Kurt Ludwig Gutberlet anlässlich der Preisverleihung.
Mineral Zeolith senkt Energieverbrauch
Dazu enthalten die Geschirrspüler einen Behälter, der mit dem Mineral Zeolith befüllt ist. Dieses Mineral speichert Feuchtigkeit und Energie und trocknet das Geschirr nach der Reinigung, in dem es dem Innenraum Feuchtigkeit entzieht. Bei der nächsten Reinigungsphase wird das Zeolith anfangs erhitzt, gibt dann die Feuchtigkeit wieder frei und ist bereit für den nächsten Trocknungsvorgang. Resultat aus der Anwendung des Zeolith-Minerals ist eine deutliche Verkürzung der Trocknungszeit und somit der Programmlaufzeit. Die Geräte verbrauchen weniger Strom, was auch eine deutliche CO2-Einsparung bedeutet. Zum Vergleich folgendes Gedankenspiel: „Würden alle in den Haushalten befindlichen Geschirrspüler, die älter als zehn Jahre sind und mehr als 1,3 kWh Strom pro Spülgang brauchen, durch Geräte mit Zeolith-Trocknungssystem ersetzt, könnten allein in Deutschland jedes Jahr über 1,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden“, so schreibt es das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Innerhalb eines Jahres hat die BSH den Absatz besonders effizienter Hausgeräte verdoppelt. „Die Entwicklung energieeffizienter und umweltverträglicher Hausgeräte ist uns ein zentrales Anliegen. Damit sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter“, erklärt BSH-Chef Gutberlet.
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