Im Blickpunkt: Strom aus der Wüste
Die Wüstenregionen bergen enorme Potenziale für die Solarenergie. Experten glauben, dass die komplette Energieversorgung Europas durch entsprechende Kraftwerke in Nordafrika erfolgen könnte. Ein Industrie-Konsortium unter deutscher Federführung will das Projekt DESERTEC nun Wirklichkeit werden lassen. Doch es gibt auch Kritik von Umweltschützern. Mehr dazu in diesem UmweltDialog-Dossier.
Foto: Marion Book
Die Meinungen über die Umsetzbarkeit und den Nutzen des Projektes gehen allerdings weit auseinander: Während Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Umweltschutzorganisation Greenpeace und die beiden Energiekonzerne EON und RWE die Idee befürworten, spricht sich Lars Josefsson, Chef von Vattenfall klar gegen diese Form der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien aus. Doch was genau steckt hinter dem Konzept DESERTEC? Wer könnte sich an dem Projekt beteiligen und wie wird die Idee in der Öffentlichkeit diskutiert?
Das Konzept DESERTEC: Das Konzept DESERTEC geht auf eine Initiative des Club of Rome zurück, die 2003 gemeinsam mit dem Hamburger Klimaschutz-Fonds und dem Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrum (NERC) das DESERTEC-Konzept entwickelten und wissenschaftlich untersuchten. Das Ergebnis: Es ist theoretisch machbar. Lesen Sie mehr über das Konzept, die Hintergründe und die Technik: |
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Die Interessenten/ Das Konsortium: Mitte Juli wollen sich etwa 20 Unternehmen zu einem Konsortium für den Bau der riesigen Solarkraftwerke in den afrikanischen Wüsten zusammenschließen. An die Spitze der Gruppe stellt sich der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück, aber auch Bundesministerien und der Club of Rome beteiligt werden. |
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RWE zeigt Interesse, bewahrt aber dennoch Zurückhaltung [Mehr...]
Erster kleiner Schritt zum Wüstenstrom: Einige Interessenten und ihre Begründungen [Mehr...]
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Kann Solarstrom aus der Wüste Europas Kohlestrom ersetzen? Meldung des RNE [Mehr...]
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