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RWE forscht an Meeresströmungs-Kraftwerk

RWE Innogy ist über ihre britische Tochter npower renewables, Swindon, eine Partnerschaft mit dem Spezialisten für Meeresströmungs-Kraftwerke, Marine Current Turbines, Bristol, eingegangen. Ziel ist es, eines der weitweit ersten kommerziellen Kraftwerke dieser Art mit 10,5 Megawatt vor der Küste von Anglesey in Nordwales zu errichten.
Grafik: RWE
18.02.2008 Essen (UD) - npower renewables und Marine Current Turbines werden das Projekt durch eine neu gegründete Entwicklungsgesellschaft, die SeaGen Wales, vorantreiben. Die Partnerschaft erstreckt sich zunächst auf das Genehmigungsverfahren; es ist geplant, den Genehmigungs-antrag Mitte 2009 zu stellen. Bei erfolgreicher Planfestestellung und gesicherter Finanzierung könnte die Anlage bereits 2011 oder spätestens 2012 in Betrieb genommen werden.
 
Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy: „Wir sind sehr froh, mit Marine Current Turbine einen der weltweit führenden Entwickler von Meeresströmungs-Kraftwerken als Partner gewonnen zu haben. Mit der getroffenen Vereinbarung wollen wir uns gemeinsam eine Spitzenposition bei der kommerziellen Stromerzeugung aus der Kraft des Meeres sichern.“
 
Martin Wright, Managing Director von Marine Current Turbines: "Die weitreichende Erfahrung von npower renewables bei der Entwicklung von Offshore-Projekten wird dem Anglesey-Projekt maßgeblich zu Gute kommen. Dies ist ein wichtiger Schritt für die kommerzielle Nutzung dieser Technologie, um so nicht nur die CO2-Reduktionsziele des Landes zu erreichen, sondern der SeaGen-Technologie auch international neue Realisierungschancen zu eröffnen."Der Standort des Meeresströmungsprojekts soll im offenen Meer liegen. Er befindet sich in einem 25 Meter tiefen Bereich vor der Nordwestküste von Anglesey in Nordwales mit dem Namen "the Skerries". Die Anlage wird aus sieben 1,5 MW-SeaGen-Turbinen bestehen. Sie wird insgesamt 9 Meter über den Meeresspiegel ragen. Der Standort "the Skerries" ist wegen seiner günstigen Strömungsverhältnisse und der natürlich geschützten Lage ideal für die geplante Anlage. Er profitiert ferner von guten Hafenanlagen im nahegelegenen Holyhead, seiner Nähe zum öffentlichen Stromnetz, sowie einer guten Verkehrsinfrastruktur. Diese käme sowohl dem Bau der Anlage als auch ihrer Instandhaltung zu Gute.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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