.

E.ON erhält erste Zustimmung der UN zu russischem JI-Projekt

E.ON Climate & Renewables hat von der UN die erste Zustimmung für ein russisches Joint Implementation Projekt erhalten. So errichten E.ON und ihr russisches Beteiligungsunternehmen OGK-4 am Kraftwerkstandort Shaturskaya bei Moskau ein hocheffizientes Gas und Dampfturbinen-Kraftwerk mit einer Leistung von 400 MW. Damit kann bis Ende 2012 der Kohlendioxidausstoß um über eine Million Tonnen verringert werden.
E.ON Climate & Renewables Hauptsitz in Düsseldorf. Foto: Moritz Brilo/E.ON
20.10.2010 Düsseldorf (UD/cp) - Der in dem neuen Kraftwerk erzeugte Strom ersetzt somit Elektrizität aus älteren, weniger effizienten Kraftwerken. Da für die gleiche Menge an generiertem Strom weniger Ressourcen verbraucht werden, lässt sich der CO2-Ausstoß wesentlich verringern. Die so generierten und von der UN anerkannten CO2-Zertifikate können im Rahmen des Kyoto-Protokolls auf Länderebene oder von Industrieunternehmen im europäischen Emissionshandelssystem ETS genutzt werden. Hervé Touati, Leiter des Geschäftsbereichs Carbon Sourcing bei E.ON sagte: „Dies ist ein bedeutender Schritt für den Kohlendioxidmarkt. Die Zustimmung zum russischen Joint Implementation-Projekt schafft mehr Liquidität in diesem Markt und gibt Unternehmen wie E.ON das notwendige Vertrauen für weitere CO2-Reduzierungsprojekte in der Region.“

Das Projekt ist vom Joint Implementation Supervisory Committee der UNFCCC am 15. Oktober 2010 genehmigt worden. Es wurde mit Unterstützung von dem niederländischen Unternehmen Global Carbon BV entwickelt. Sergei Tazin, CEO von E.ON Russia, meinte dazu: „OGK-4 ist das erste russische Unternehmen, das im Rahmen des Kyoto-Prozesses eine solche Genehmigung erhalten hat. Es zeigt, dass E.ON und OGK-4 die effizienteste und umweltfreundlichste Technologie bei der Errichtung des Wärmekraftwerks nutzen. Die Förderung ist für uns ein Ansporn, die Energieeffizienz des Unternehmens weiter zu steigern.“

Mit Investitionen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro in neue Kraftwerke trägt E.ON erheblich zum Klimaschutz in Russland bei. Mit dem Einsatz modernster Technik an den Standorten Surgutskaya-2, Yaivinskaya und Shaturskaya kann das Unternehmen bis Ende des Jahres 2012 rund 4,3 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen vermeiden. Es ist geplant, zwei weitere Projekte als Joint Implementation im Rahmen des Kyoto-Protokolls anerkennen zu lassen: Zwei Gas und Dampfturbinen-Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von je 400 MW in Surgutskaya-2 und ein 400 MW Gas und Dampfturbinen-Kraftwerk in Yaivinskaya.

Weitere Artikel zum Thema:


Wöchentlich, kompetent und kostenlos  - Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Grafik: Husin Sani/Flickr

Newsletter bestellen

Nicht verpassen!

Hier finden Sie die wichtigsten Veranstaltungen zum Thema Corporate Social Responsibility.
Foto: Verena N./Pixelio


Nachhaltigkeitsakteure und Partner

Links zu Vertretern der Politik, Zivilgesellschaft oder Forschung sowie Verbände und Initiative rund um das Thema Nachhaltigkeit.

.
.