E.ON befürwortet weltweit einheitliche CO2-Auktionierung
Ein weltweit einheitlicher CO2-Handel mit einer einheitlichen CO2-Preisbildung ist für E.ON das wirksamste und marktorientierteste Instrument für einen effektiven Klimaschutz. „Wenn wir der Etablierung eines einheitlichen CO2-Marktes durch ein Klimaschutzabkommen näher kämen, wäre das ein großer Erfolg für die Kopenhagener Klimaschutzkonferenz“, betont E.ON-Chef Wulf Bernotat.
Wulf H. Bernotat, Foto: E.ON
In den Erwartungen an ein Kopenhagener Klimaschutzabkommen wird deshalb vor allem die Notwendigkeit tragfähiger und einheitlicher internationaler Spielregeln betont. Bernotat: „Das Kopenhagener Klimaschutzabkommen muss die globale Perspektive fest im Blick behalten und darf nicht einseitig durch nationale wirtschaftliche Interessen bestimmt werden. Zudem können wir auch nur so einer Verlagerung von CO2-intensiver Produktion auf Länder ohne CO2-Begrenzungen vorbeugen.“
Geldmittel, die aus den nationalen Versteigerungen von CO2-Emissionsrechten resultieren, sollen hierbei gezielt zur Förderung klimafreundlicher Investitionen, zum Technologietransfer, für Energieeffizienz-Maßnahmen und zur Senkung von Energiesteuern eingesetzt werden. Zudem sollten die Möglichkeiten für Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM)-Maßnahmen deutlich vereinfacht, gestärkt und ausgeweitet werden, da diese die heute effektivsten Möglichkeiten zur Treibhausgasreduktion darstellen. Dazu gehören die Anerkennung neuer Technologien wie Carbon Capture and Storage (CCS) sowie eine unbegrenzte mengenmäßige Nutzung der Reduktionszertifikate im CO2-Handelssystem. E.ON selbst hat sich das Ziel gesetzt, die spezifischen CO2-Emissionen seiner eigenen Erzeugung bis zum Jahr 2030 um die Hälfte auf 0,36 t CO2/MWh gegenüber 1990 zu reduzieren.
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