KfW: Gebäudesanierungsförderung mit dreifacher Rendite
Die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) haben die Fördereffekte ihrer Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren evaluieren lassen. Das Ergebnis: Alleine die in 2006 finanzierten Investitionen bewirken eine dauerhafte Reduzierung des CO2-Ausstosses von jährlich über 1 Mio. Tonnen - und sichern mehr als 220.000 Arbeitsplätze.
Fotos (2): Marion Book
"Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass mit den Programmen aus dem Bereich "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" eine dreifache Rendite verbunden ist: Erstens wird der Ausstoß schädlicher Treibhausgase deutlich vermindert: Das schützt das Klima! Zweitens wird der Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas reduziert: Das reduziert wiederum die Energiekosten der Haushalte und macht Deutschland unabhängiger von sich stetig verteuernden Öl- und Gasimporten. Drittens regen die Sanierungsmaßnahmen die heimische Nachfrage an: Das schafft neue Arbeitsplätze speziell im mittelständisch geprägten Handwerk", sagte Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandssprecherin der KfW Bankengruppe.
Im Rahmen der KfW-Programme für "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" kommt dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm ein besonderes Gewicht zu. Bei drei Viertel der Sanierungsvorhaben wurde eine Erneuerung der Heizung vorgenommen. In rund einem Drittel dieser Fälle wurde ein Biomasse-Heizkessel installiert. Auch wurden bei etwa 30 % der Gebäude im Zuge der Modernisierung thermische Solaranlagen eingebaut. Es wird folglich mit dem Programm nicht nur die Energieeffizienz der Gebäude deutlich verbessert sondern auch der Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor weiter vorangetrieben. Die besonders klimaschädlichen Kohleheizungen und Nachtspeicherheizungen wurden bei Modernisierung des Heizungssystems fast vollständig ausgetauscht. Eine Dämmung der Außenwand wurde bei 66 % der Kreditnehmer finanziert. Im Ergebnis bewirken die in 2006 geförderten Sanierungsmaßnahmen eine Einsparung von über 40 % des jährlichen Energiebedarfs. Im Programm Ökologisch Bauen wurden allein in 2006 rund 52.600 Wohneinheiten in Energiespar- und Passivhäusern mitfinanziert. Dies zeigt, dass auch in dem für Ballungs- und Wachstumsregionen wichtigen Neubau ein nennenswertes Potential zur Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen steckt.
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