Deutschland für Ausbau der Erneuerbaren Energien geehrt
Am Rande der UN-Klimakonferenz in Durban hat Deutschland den "Gigaton award" erhalten und wurde damit für seinen Fortschritt beim Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt. In der Begründung heißt es, Deutschland habe den Preis für den Anstieg des Anteils der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien von 6,3 Prozent im Jahr 2000 auf über 20 Prozent in 2011 bekommen, sowie für die Politik, die diese Entwicklung ermöglicht habe.
Foto: PietMusterd/flickr.com
Deutschland erhielt den "Country-Leadership-Award" aus den Händen von Nobelpreisträger Rajendra Pachauri, dem Vorsitzenden des "Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel" (IPCC). Bundesumweltminister Röttgen freut sich über die Auszeichnung: "Dieser Preis zeigt, dass Deutschland beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, in der Entwicklung der entsprechenden Technologien und in seiner Politik für eine nachhaltige Energieversorgung weltweit führend ist. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz. Viele Länder schauen darauf, wie es uns als großem Industrieland gelingt, die Energiewende umzusetzen und unsere Wirtschaft auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung umzustellen. Ein Preis, der aus dem Kreis von Wirtschaftsführern verliehen wird, zeigt, dass weltweit agierende, große Industrieunternehmen erkannt haben, das Wachstum und Wettbewerb sich vom Ressourcenverbrauch abkoppeln müssen. In unserem neuen, umwelt- und klimaschonenden Wachstumskurs sehen sie vor allem eines: eine preiswürdige Strategie für die Wachstumsmärkte der Zukunft".
Der Preis zeichnet besonders fortschrittliche Unternehmen und erstmals auch Staaten für eine vorbildliche Leistung und reale Emissionsminderungen aus.
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