Neue Studie über Nachhaltigkeit und Investitionen in Rohstoffe
Die Rohstoffpreise steigen seit Monaten steil an. Gleichzeitig fahren die Aktienkurse Achterbahn und die Zinsen für sichere Staatsanleihen sind im Keller. Investitionen im Rohstoffbereich werden damit immer attraktiver. Rohstoffunternehmen und Spekulationen an Rohstoffbörsen stehen allerdings in der Kritik: Keiner anderen Branche werden so häufig Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen. Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass der massive Anstieg der Lebensmittelpreise mit Investitionen an den Warenterminbörsen zusammenhängt.
Auch die Kakao-Preise sind heftigen Schwankungen ausgesetzt. Foto: outofculture/flickr.com
Im zweiten Teil geht sie auf die Frage ein, welche ethischen Probleme mit Investitionen an Warenterminbörsen verbunden sind und ob es aus dieser Sicht zu vertreten ist, an Warenterminbörsen zu investieren.
Zuletzt werden Alternativen aufgezeigt, denn, wie Antje Schneeweiß, Autorin der Studie, als zentrale These anführt: „Das Kapital von Investoren wird dringend für die nachhaltige Förderung von Rohstoffen für Zukunftstechnologien benötigt und Investoren könnten einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Hungers beitragen, wenn sie ihre Anlagen in die Intensivierung der Landwirtschaft und eine bessere Infrastruktur in Entwicklungsländern lenken.“
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