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Sustainability Day - Evonik unterstützt nachhaltige Entwicklung

Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit für das Geschäft von Unternehmen? Zu dieser Frage bezog Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik Industries, klar Position: „Wir müssen handeln, denn am Ende des Tages bestimmen Markt und Stakeholder, welche Produkte langfristig gekauft werden und der Gesellschaft nutzen.“ Anlässlich des Sustainability Day bei Evonik in Essen diskutierten insgesamt mehr als 100 Teilnehmer, darunter hochrangige Vertreter aus Politik, Gewerkschaft, Verbänden und Kunden, unter anderem mit dem Evonik-Vorstand über Sustainability, also Nachhaltigkeit.
Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik Industries. Foto: Evonik
21.04.2011 Essen (UD/cp) - Björn Stigson, Präsident des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), sagte, das „grüne Rennen“ habe begonnen. Dabei gehe es unter anderem um neue lukrative Geschäftsfelder mit Nachhaltigkeit. „Nur die Unternehmen werden das nächste Jahrzehnt überleben, die weit über Durchschnitt Ressourcen schonend produzieren und Produkte anbieten, die dieses ihren Kunden ermöglichen.“ Deutschland und Europa hätten hierbei noch eine Vorreiterrolle in der Welt, die aber von China, Brasilien und auch den USA inzwischen streitig gemacht werde. Stigson forderte die Unternehmen auf, gemeinsam mit den Staaten die anstehenden Herausforderungen aufzunehmen und Lösungen zu finden. Der WBCSD formulierte mit 29 weltweit tätigen Unternehmen, eines davon Evonik, die Vision 2050: „Im Jahr 2050 leben rund neun Milliarden Menschen auf dieser einen Erde gut und im Einklang mit den begrenzten Ressourcen.“

Engel betonte: „Nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerische Verantwortung sind eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.“ Der Vorstandsvorsitzende zeigte beispielhaft auf, welchen Beitrag Evonik zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft leistet. Zahlreiche Produkte des Unternehmens helfen, Ressourcen zu sparen, machen die Nutzung erneuerbarer Energien möglich, werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt, tragen zur Verbesserung der Ernährung bei und dienen der Gesundheit. „Evonik investiert in zukunftsfähige Projekte, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen, aber zugleich auch Mensch und Umwelt nutzen“, so Engel.

Ein Beispiel dafür ist der geplante Bau eines neuen Anlagenkomplexes für die Aminosäure DL-Methionin in Singapur. Mit Hilfe des Proteinbausteins Methionin im Futtermittel kann Geflügel sein Futter wesentlich besser verwerten. Auf diese Weise trägt Evonik dazu bei, den wachsenden Bedarf an Fleisch und Eiern zu decken. Gleichzeitig wird durch den Einsatz der Aminosäuren die Umwelt geschont und CO2 eingespart. Ein weiteres Beispiel für Investitionsprojekte ist die geplante Erweiterung der Produktionskapazitäten für gefällte Kieselsäuren in Asien und Europa um 25 Prozent bis 2014. Innovative Materialien wie gefällten Kieselsäuren von Evonik, die kombiniert mit neuen Silanen dem Kautschuk in Autoreifen beigemischt werden, sorgen für deutliche Umweltvorteile: So spart ein Fahrer mit solchen Hightech-Pneus durchschnittlich acht Prozent Sprit ein und senkt die CO2-Emissionen in gleicher Höhe.

Engel betonte: „Der Industriestandort Deutschland braucht beides: den Wettbewerb im Geschäft, aber auch eine breite Basis der gesellschaftlichen Akzeptanz für Industrie und Technologien.“ Ein gemeinschaftlicher Dialog aller gesellschaftlichen Gruppen sei hierzu notwendig.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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