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CR-Tag der Telekom betont Wichtigkeit von Balance

Die Telekom übernimmt Verantwortung für nachhaltigen Umweltschutz und eine soziale Gesellschaft. "Wichtig ist, die Balance zwischen allen Gruppen, Umwelt und wirtschaftlichen Belangen zu wahren", erklärte René Obermann, Vorstandsvorsitzender im Rahmen des zweiten Corporate Responsibility-Tages in Berlin.
Bild: Telekom-Vorstand Rene Obermann (links) im Gespräch mit Schriftsteller Frank Schätzing (rechts). Foto: Deutsche Telekom
30.11.2010 Berlin (UD/el) -  Gastredner Frank Schätzing, Erfolgsautor des Öko-Thrillers "Der Schwarm", beklagte in seinem Standpunkt die aktuelle bundesdeutsche Streitkultur: Früher seit kontrovers aber konstruktiv gestritten worden. Heute stehe die Ursachenforschung dagegen hinten an. Eine Folge sei, dass wie selten zuvor, die Bevölkerung kaum noch Vertrauen in ihre Eliten habe. „Halbwegs intelligente Leute vergeuden allzu viel Zeit mit leerem verbalem  Schlagabtausch,“ so der bekannte Kölner Schriftsteller. Nachhaltigkeit sei hierbei eine wichtige alternative Sichtweise: Schätzing warnte zugleich davor, in eine „dämmrige Wohligkeit der Selbstzufriedenheit“ zu versinken. Damit meinte er, dass  die Beschäftigung mit dem Thema an sich natürlich noch kein Schritt nach vorne sei. Hier müssten vielmehr glaubwürdige Handlungen folgen. Ein positives Beispiel für eben ein solches Handeln ist für Schätzung das Engagement der Deutschen Telekom, die konsequent ihre Potenziale in der Kommunikation für solche Ideen nutzen würden. 
 
Schätzing konfrontierte die rund 200 Teilnehmer des CR-Tages der Telekom  darüber hinaus mit spektakulären Visionen, seinen "Zukunftsgerüchten": Werden unsere Autos fliegen können? Nehmen Roboter uns bald Arbeit ab? Wird uns gar ein Fahrstuhl in den Orbit bringen? Wie wird unsere Zukunft aussehen? Finale Antworten lieferte Schätzing nicht, wohl aber Impulse und Anregungen zur Diskussion rund um das Konferenz-Thema "Vorangehen in Verantwortung".
 
Obermann zeigt Detailkenntnisse

Telekom Vorstandsvorsitzender Rene Obermann  ging auf diesen Punkt ein und zeigte an konkreten und fundierten Beispielen, wie das Engagement der Telekom in der Praxis aussieht. Erfolge auf diesem  Wege erreiche man nur, so Obermann, durch ein Balance der unterschiedlichen Anspruchsgruppen. Diese Erkenntnis sei zwar nicht neu, aber deshalb immer noch richtig. Die Finanzkrise sei hierfür ein glaubwürdiges Beispiel. Die deutsche Wirtschaft habe auf die Potenziale von Kurzzeitarbeit gesetzt und könne nur viel besser als mancher Wettbewerber im Aufschwung beschleunigen. Wie wichtig es sei, die Menschen mitzunehmen, verdeutliche Obermann an einem weiteren Beispiel: Die Telekom hat mit der Bundesagentur für Arbeit gezielt ein Projekt aufgesetzt, um Jugendlichen eine Perspektive zu geben, die in einer „normalen“ Bewerbungssituation keine Chance hätte. Der Erfolg des Projektes überraschte alle: Eine Großteil dieser vermeidlich „hoffnungslosen Fälle“ nutzte ihre Lebenschance und macht heute eine reguläre Ausbildung bei der Telekom. 
 
René Obermann übernahm darüber hinaus eine Aussage Schätzings: "Verstehen wir die Zukunft als ein Resultat unseres Gestaltungswillens." Der Telekom-Chef betonte, dass der Konzern "sich dem nachhaltigen Wirtschaften und der gesellschaftlich-sozialen Balance aller teilhabenden Gruppen verpflichtet fühlt." Um die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen und "sich am Handeln messen zu lassen", habe die Telekom beispielsweise das Change-Maker-Manifest unterschrieben. Er wies auch darauf hin, dass "Aktionäre zunehmend auf ein nachhaltiges gesellschaftliches Engagement von Unternehmen für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe" achten würden.
 
Obermann gestand zugleich ein, dass der Umbau des ehemaligen Monopolisten zum weltweit wettbewerbsfähigen Konzern ein harter Weg sei. Das gehe nicht ohne Einschnitte, aber am Ende gehe es darum, das die Mitarbeiter auf ihr Unternehmen stolz sein sollen, so der Telekom-Chef.  Nachhaltigkeit ist in diesem Prozess mehr als nur eine kleine Stellschraube: Nachhaltiges Leben ist die bessere Lebensform, so Obermann. Das übersetze sich auch in das Verhalten von Politik und Wirtschaft. An dieser Stelle konnte sich auch Frank Schätzing nur anschließen.

Interaktive Veranstaltung

Neben Frank Schätzing diskutierten die Teilnehmer auch mit dem britischen Journalisten Leo Hickman, dem Autor des Buches "Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben", über Möglichkeiten zu nachhaltigem Konsum. Weiteres Thema war die "Integration der Menschen in die Gigabit-Gesellschaft". Die Internet-Community verfolgte die gesamte Tagung per Livestream auf der Plattform des Partners Utopia und beteiligte sich per Twitter mit Fragen an den Diskussionen. 

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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