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„Nachhaltigkeit als Förderauftrag“ – Neues KfW-Portal geht online

Als Förderbank des Bundes und der Länder war die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung schon immer eine Kernaufgabe der KfW. Mit der neuen Website „Nachhaltigkeit als Förderauftrag“ bietet die Bankengruppe Kunden und interessierten Bürgern seit Anfang Oktober ein Onlineportal, das alle Informationen über ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) benutzerfreundlich bündelt. Mithilfe einer Übersicht der verschiedenen Programme und Initiativen der Bankengruppe wird zudem der eigene Anspruch untermauert, der „besonderen Verantwortung für die Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebens- und Wirtschaftsbedingungen“ in Deutschland und der Welt gerecht zu werden.
Screenshot KfW-Portal: "Nachhaltigkeit als Förderauftrag"
05.11.2010 Frankfurt a.M. (UD/dl) - „Die KfW hat schon seit ihrer Gründung 1948 nachhaltige Entwicklungen gefördert, lange bevor man den Begriff Nachhaltigkeit kannte. Neu ist jedoch, dass wir nun systematisch den Nachhaltigkeitsansatz als Leitbild nutzen, um alle unsere Aktivitäten zu begründen, zu gestalten und auch zu bewerten.“ Dieser von Dr. Axel Nawrath, Umweltvorstand der KfW Bankengruppe, formulierte Grundsatz spiegelt sich auch im gestalterischen Konzept des Online-Portals. Ein durchgehendes Konzept von Reitern und internen Links führt Kunden dabei durch die verschiedenen Themen- und Geschäftsfelder, wobei neben allgemeinen Informationen auch immer wieder auf verbindliche Prinzipien und Verträge, wie zum Beispiel die Principles for Responsible Investment (PRI), verwiesen wird, die die KfW unterzeichnet oder mit initiiert hat. Die enge Verzahnung der verschiedenen Ansätze mit den Kernkompetenzen der KfW wird darüber hinaus durch Verweise auf die Förderprogramme der Bankengruppe unterstrichen. Dabei ist es möglich, über die Kategorie „Programme und Produkte“ innerhalb kürzester Zeit alle relevanten Informationen zu Themen wie „Erneuerbare Energien“, „Unternehmensgründungen“ oder auch „Energieeffizienz in Unternehmen“ abzurufen und die aktuellen Kreditmöglichkeiten in diesen Segmenten zu überprüfen. Mithilfe der angegebenen Kontaktdaten kann der Kunde anschließend eigene Ideen und Vorstellungen mit den Vorgaben der Bankengruppe abgleichen.

Unter den Oberbegriffen Nachhaltigkeit und Verantwortung informiert das Finanzinstitut darüber hinaus über sein gesellschaftliches Engagement. Mit dem Ziel, „verantwortungsvolles Handeln zu fördern und auch zu diesem zu befähigen“, kam die KfW ihrem eigenen Anspruch vom „Good Corporate Citizen“ in den vergangenen Jahren durch die Förderung zahlreicher lokaler und überregionaler Kultur- und Sozialprojekte nach. Die Unterstützung der „Kulturhauptstadt Ruhr2010“ ist dabei das prominenteste, jedoch nicht einzige Beispiel.

Die weiteren Punkte Investment und Unternehmensverfassung geben anschließend einen Einblick in die Vorgehensweise der Bankengruppe bei der Umsetzung von CSR. Sowohl innerhalb des eigenen Unternehmens als auch bei ihren externen Projekten setzt die Bankengruppe dabei auf die Kooperation mit internationalen Initiativen wie Transparency International (TI) oder dem Carbon Disclosure Project (CDP).

Einfacher Zugang – schnelle Informationen

Das neue Portal bietet dabei ab sofort nicht nur Informationen über die Bemühungen der KfW, verantwortungsvolles Handeln in Gesellschaft und Wirtschaft zu fördern, sondern verbindet vor allem die verschiedenen Geschäftsfelder der Bankengruppe zu einem einheitlichen Angebot. In einer englischen Basisversion können interessierte Nutzer ohne deutsche Sprachkenntnisse sich zudem über die Vorteile einer nachhaltigen Wirtschaft informieren sowie die weltweiten Förderangebote der KfW abrufen. Die Grundlage für ihre Investitionen formuliert Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW-Bankengruppe, dabei unmissverständlich: „Als Förderbank, die mit ihren Krediten Entwicklungen anstoßen will, ist es uns wichtig, dass wir nachhaltige Investitionen fördern, die Umwelt und wirtschaftlicher Entwicklung gleichermaßen zugutekommen.“ Das neue Online-Portal soll bei diesem Vorhaben vor allem als Brücke zwischen den Angeboten und Initiativen der Bank und den Interessen der Kunden dienen.

Eigenen Angaben zufolge war es dem Finanzinstitut besonders wichtig, die Website „barrierefrei“ zu konzipieren und auch Personenkreisen mit eingeschränktem Computer- und Internetzugang einen schnellen und sicheren Zugriff zu ermöglichen. Um größtmögliche Übersichtlichkeit zu gewährleisten und so die Suche nach speziellen Informationen zu erleichtern, optimierten die Entwickler unter der inhaltlichen Federführung der Kommunikationsabteilung darüber hinaus die Suchmaschinenkompatibilität. Mithilfe von Überschriften verschiedener Klassen, Absatzstrukturierungen und Alternativtexten sollen mögliche Fragen schneller beantwortet und die Auswertung der Seite erleichtert werden. Ausreichend Informationen sollen somit die Basis für weitere Veränderungen auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Wirtschaft und Gesellschaft festigen.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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