Australier entwickeln „Resilience-Management“ als CSR Instrument
Forscher der UQ Business School, University of Queensland in Brisbane untersuchen, inwieweit Unternehmen sich klimabedingten Veränderungen anpassen können. Ihr Forschungsprogramm konzentriert sich auf die Entwicklung von neuen Unternehmensstrategien, dem „Resilience-Management“. Das heißt übersetzt so viel wie „Widerstandsfähigkeit“ und setzt damit bei Anpassungsstrategien an.
University Queensland, Brisbane. Foto: Urban Adventures, Flickr.com
So sollten Unternehmen, die von stabilen klimatischen Bedingungen abhängig sind oder Infrastrukturen in katastrophengefährdeten Regionen haben, ihre eigene Anfälligkeit für Klimaveränderungen und extreme Wetterereignisse untersuchen:
- Unternehmen müssen ihre Kapazitäten, bestimmten Klimaeinwirkungen zu widerstehen, auswerten und sich fragen: „Welche Klimaeinwirkungen können wir aushalten?“
- Sie sollten zunächst „Hot Spots“ identifizieren. Hot Spots sind Regionen, die wahrscheinlich stärker von Klimawandel betroffen sein werden. Entscheidungsträger können so sehen, ob diese Gebiete in irgendeiner Weise für Unternehmenstätigkeiten relevant sind.
- Unternehmen müssen daran denken, dass Schwachstellen auch die Lieferantenbasis oder Wertschöpfungskette einer Organisation betreffen können.
- Unternehmen müssen einen Kompromiss zwischen dem Aufbau von Resilience-Management/ Resilience-Strategien und Unternehmenseffizienz finden. Denn um Resilience zu entwickeln, müssen Unternehmen Kapazitäten aufbauen, die sie wahrscheinlich nicht auf einer täglichen Basis brauchen (Back-up-Systeme oder alternative Produktionsstätten) um grundlegende Unternehmensfunktionen aufrecht zu erhalten, falls sie einer Störung durch Extremwetterereignisse ausgesetzt sind.
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