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Base Camp für Nachhaltiges Wirtschaften

Ressourcenproduktivität, Wachstum und Führungskultur gehören zu den Herausforderungen, die Unternehmenslenker mit dem Ziel Nachhaltiges Wirtschaften zu bewältigen haben. Darüber waren sich die 33 Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft und die 180 Teilnehmer der 3. Arena für Nachhaltigkeit vom 15. bis 17. April 2010 im Bio-Seehotel Zeulenroda (Thüringen) einig. Gemeinsam diskutierten und erarbeiteten sie praktikable Lösungen für die Beschleunigung der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.
International renommierte Referenten trafen sich auf der 3. Arena für Nachhaltigkeit, Foto: Norman Zoo / Arena für Nachhaltigkeit
29.04.2010 Zeulenroda (UD/cp) - Viele Teilnehmer nahmen bereits zum dritten Mal an der Arena für Nachhaltigkeit teil – sie sehen die Arena als „Basislager“ auf dem Weg hin zu nachhaltigem Wirtschaften. Drei entscheidende Lösungsansätze, die zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft und unserem Wirtschaftssystem führen, wurden in diesem Jahr von den Teilnehmern und Referenten gemeinsam ausgemacht: Mehr Bildung zu Nachhaltigkeit – vor allem in der Lehreraus- und Fortbildung und an den Schulen – stärkere Nutzung der Netzwerke von Nachhaltigkeits-Gleichgesinnten, um sich gegenseitig zu motivieren, sowie die Schaffung politischer Rahmenbedingungen, die ein nachhaltiges Wirtschaften begünstigen.

Gleich zu Beginn der Konferenz wies Prof. Hans B. Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens Bauerfeind AG mit Sitz in Thüringen und Mitinitiator und -veranstalter der Konferenz, auf die Schrittmacher-Funktion des deutschen Mittelstands für die Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigkeit hin.

Auch für Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), ist die Dynamik in der Wirtschaft eine wichtige Kraft für die Lösung der dramatischen, globalen Probleme, die der Klimawandel zur Folge hat: „Die Klima-Avantgarde sind die Unternehmer, die etwas bewegen können. Denn die Politik braucht unbedingt den Rückenwind aus der Wirtschaft, um Rahmenbedingungen für den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.“ Dr. Kora Kristof vom Wuppertal Institut für Klima, Energie, Umwelt GmbH stimmte dem zu und ergänzte: „Unternehmer sind die dynamischsten Akteure, doch ohne politische Rahmenbedingungen können sie nicht geschützt agieren und fordern daher von der Politik Weichenstellungen in Richtung Nachhaltigkeit. Die Arena für Nachhaltigkeit ist eine sehr gute Plattform zum Austausch von best practice-Beispielen aus der nachhaltigen Wirtschaft.“


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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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