Wie Unternehmen den Herausforderungen neu begegnen können
Unsere gegenwärtigen Denk- und Handlungsmuster führen geradewegs in die Krise. Nachhaltige Unternehmensführung braucht daher vor allem den Paradigmenwechsel im Führungsstil. Eine Studie über Pioniere der Nachhaltigkeit gibt Aufschluss über innere Triebkräfte der Veränderung im Management.
Auch in Deutschland gibt es bereits etliche Unternehmen, die dabei sind, ihre Führungs- und Organisationsstrukturen so zu gestalten, dass sie besser zu den komplexen Herausforderungen unserer Zeit passen. Dies gilt insbesondere für viele Pionierunternehmen aus der Nachhaltigkeitsbranche. Wie gestalten diese Pioniere der Nachhaltigkeit ihre Veränderungs- und Innovationsprozesse? Was wissen und können die Chefs und Manager dieser Unternehmen? Woher beziehen Sie ihre persönlichen Ressourcen, ihre Kraft? Wo stoßen sie an Grenzen? Und vor allem: Können die Erfahrungen dieser Pioniere für das Gros der Wirtschaft nutzbar gemacht werden? Diese Fragen sind Gegenstand einer kleinen Dialogstudie, die die Beraterin Versteegen mit zehn deutschen Unternehmenslenkern durchgeführt hat.
Die Studie ist ein Projekt der ARENA für NACHHALTIGKEIT, das in enger Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der europäischen Nachhaltigkeitsbank Triodos Bank N.V. durchgeführt wird. Die Triodos Bank selbst ist ein Unternehmen, das sich auf den Weg gemacht hat, seine Entscheidungsprozesse nicht mehr aus der Vergangenheit, sondern aus der Zukunft abzuleiten. „Wir üben uns darin, uns zu öffnen: unser Denken, unser Fühlen, unseren Willen“, so Alexander Schwedeler, einer der beiden Geschäftsleiter der deutschen Niederlassung der Triodos Bank in Frankfurt. In Mitarbeitertreffen und -seminaren und auch im Alltag macht die Bank erstaunliche Erfahrungen, wie mit intensivem Zuhören und Nachfragen die Wahrnehmung und damit auch die Handlungskompetenz erheblich verbessert werden kann.
Für ihre Studie hat Ursula Versteegen Unternehmer befragt, die als Pioniere der
Nachhaltigkeit gelten. Aus deren Biographien, ihrem sozialen und kulturellen Umfeld erhofft sich Schwedeler Aufschlüsse darüber, welche Gemeinsamkeiten diese Firmenlenker haben und ob sich daraus „Werkzeuge“ für die nachhaltige Unternehmensführung ableiten lassen. Die Ergebnisse der Studie werden bei der ARENA für NACHHALTIGKEIT im April erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Weiterführende Links zum Thema:
Zu den Internetseiten der Arena für Nachhaltigkeit
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