Internationaler Corporate Responsibility-Tag der Deutschen Telekom
Über 180 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungs-Organisationen (NGO) kamen zu einem klaren Ergebnis: Die Übernahme nachhaltiger Verantwortung ist zur Überwindung der weltweiten Wirtschaftskrise von ausschlaggebender Bedeutung. Um die derzeitigen Herausforderungen zu bewältigen, ist eine Bündelung aller gesellschaftlichen Kräfte erforderlich. So lautet das Fazit des Corporate Responsibility-Day der Deutschen Telekom, den der Konzern in diesem Jahr unter dem Motto "Verantwortung leben" in seiner Berliner Hauptstadtrepräsentanz veranstaltete.
Telekom Hauptstadtrepräsentanz: Historisches Gebäude am Gendarmenmarkt in Berlin, Foto: Deutsche Telekom
Die CR-Handlungsfelder "Connected Life and Work", "Low Carbon Society" und "Connect the Unconnected" standen im Zentrum moderierter Panel-Runden. Prominente Diskutanten erörterten aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und mögliche Wertbeiträge der Deutschen Telekom.
Das Panel "Connected Life and Work" behandelte die technologiegetriebene Vernetzung privater und beruflicher Lebenswelten – und damit das Kerngeschäft der Deutschen Telekom. Experten wie Prof. Norbert Bolz, Technische Universität Berlin, und Claudia Langer, Gründerin der Online-Community Utopia, beleuchteten Fragen wie "Work Life Balance" oder den Einfluss neuer Medien auf das kommunikative Sozialverhalten von Menschen. Fazit im Panel: Technologische Kommunikation kann Komplexität reduzieren, Orientierung bieten und die persönliche Organisation erleichtern – wenn ihre Nutzer über die Fähigkeiten verfügen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen.
Die Diskussion im Panel "Low Carbon Society" fragte unter anderem danach, ob aus der Wirtschaftskrise auch Chancen für die Gesellschaft erwachsen könnten. Dass Informations- und Telekommunikationstechnologien auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft eine Schlüsselrolle einnehmen könnten, davon waren rund 85 Prozent der Panel-Zuhörer überzeugt. Hier diskutierten unter anderen Prof. Harald Welzer, Universität Witten-Herdecke, und Prof. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.
Im Panel "Connect the Unconnected" gingen neben anderen Prof. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, und Till Behnke, Gründer von Betterplace, der Frage nach Teilhabe an der Informationsgesellschaft auf Basis moderner Kommunikationstechnologien nach. Schlüsselfaktoren seien ein barrierefreier Zugang zu neuen Medien sowie eine entsprechende Kompetenz in ihrer Nutzung. Einig waren sich die Panel-Teilnehmer, dass ein diesbezügliches Engagement der Wirtschaft insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendförderung stärker mit politischen Bestrebungen verzahnt und auf den tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf ausgerichtet werden müsse.
Birgit Klesper, CR-Verantwortliche der Deutschen Telekom, zog eine positive Bilanz des Corporate Responsibility-Day und kündigte die Fortsetzung des Dialogs zur Verantwortung mit allen gesellschaftlichen Kräften an. Die in Berlin gewonnenen Erkenntnisse böten für den Konzern eine sehr gute Grundlage, seine Vorreiterrolle auch zukünftig zu verfolgen.
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