Chancen eröffnen: Diversity-Management bei Vodaphone Deutschland
Thomas Neumann, Fotos (2): Vodafone
„Vielfalt im direkten Arbeitsumfeld ist bei uns als internationalem
Konzern alltägliche Erfahrung“, erklärte Thomas Neumann, Personalchef
bei Vodafone Deutschland vor kurzem bei der Unterzeichnung der
Diversity-Charta der Initiative „Diversity als Chance“, die unter der
Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Ende 2006 ins
Leben gerufen wurde. „Diversity-Management ist fest verankerter
Bestandteil unserer Firmenphilosophie“, führte Neumann bei der
Pressekonferenz in Berlin aus. So habe Vodafone zum Beispiel neben
bewährten Integrationsmaßnahmen wie etwa Sprachkursen eine
Infrastruktur innerhalb des gesamten Unternehmens geschaffen, die es
ausländischen Mitarbeitern ermögliche, sich mit anderen ausländischen
Kolleginnen und Kollegen über ihre Erfahrungen in einem fremden Land
auszutauschen, um so die Eingewöhnung in das neue Umfeld zu
erleichtern. „Unser International Mobility Programm erfährt immer
großen Zulauf“, erläuterte der Vodafone-Personalchef.
Stipendienprogramm
Als
Global Player fühlt sich der Mobilfunkanbieter dem Diversity-Management
in vielfacher Hinsicht verpflichtet. In diesem Sinne unterstützt das
Unternehmen auch die Integration ausländischer Jugendlicher in
Deutschland. So rief etwa die Vodafone Stiftung unter dem Titel
"Vodafone Chancen" ein Stipendienprogramm für junge Menschen mit
Migrationshintergrund ins Leben. In Kooperation mit vier deutschen
Partnerhochschulen erhalten ausgewählte Studierende ein Vollstipendium.
Voraussetzung sind überdurchschnittliche Schulleistungen, Begabung und
soziales Engagement. „Mit Vodafone Chancen gibt es in der
Bundesrepublik nun erstmals ein Studienprogramm, dass die Situation
junger Menschen mit Migrationshintergrund thematisiert und konkrete
Angebote macht“, erklärte Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der
Vodafone Stiftung, bei der Auftaktpressekonferenz.
Prominente Unterstützung
Prominente Unterstützung erhielt das Stipendienprogramm aus Politik und Wissenschaft. "Junge Menschen mit Migrationshintergrund müssen Zugang zu einer ihrer Begabung entsprechenden Ausbildung erhalten. Da Begabte in Deutschland an privaten Hochschulen besonders gefördert werden, öffnet die Vodafone Stiftung hierfür einen wichtigen Zugang. Integration durch Begabtenförderung zu stärken, ist in Deutschland ein wichtiger Schritt, weil auf diese Weise Vorbilder für alle neuen Bürger geschaffen werden", so Lord Ralf Dahrendorf, habilitierter Soziologe am Wissenschaftszentrum Berlin.
Auch Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlaments, freut sich über die Initiative der Stiftung: "Jede integrationspolitische Debatte ist nur so gut wie die Maßnahme, die ihr folgt. Ich freue mich daher, dass mit dem Stipendienprogramm der Vodafone Stiftung Begabte endlich auch ohne deutschen Pass eine realistische Chance auf eine angemessene Hochschulausbildung in der Bundesrepublik erhalten. Denn eines der zentralen Zauberworte für gelingende Integration ist und bleibt Bildung."
Das Stipendienprogramm ermöglicht ein Studium an einer der vier Partnerhochschulen der Stiftung: den drei privaten Hochschulen European Business School in Oestrich-Winkel, Bucerius Law School in Hamburg, WHU in Vallendar sowie der Kunstakademie in Düsseldorf.
Kontakt
Impressum
RSS
English Version



Drucken 
Senden
Leserbrief
Im Blickpunkt: Vodafone






