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RWE tritt Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft bei

RWE ist als erstes DAX-Unternehmen am Mittwoch abend in Berlin der internationalen „Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft“ (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) beigetreten. Die Initiative setzt sich für Transparenz von Geschäften zwischen Unternehmen und Regierungen beim Abbau von Bodenschätzen ein.
RWE Zentrale, Foto: RWE
20.04.2010 Essen (UD/cp) - Mit seinem Beitritt zu dieser Initiative verpflichtet sich der RWE-Konzern, im Rahmen seiner Aktivitäten zur Rohstoffförderung künftig Zahlungen an Staaten zu veröffentlichen, die sich der EITI verpflichtet haben. RWE hatte bereits im Jahr 2005 einen eigenen „Code of Conduct“ verabschiedet, der alle Geschäftsprozesse des Unternehmens durch klare Regeln und Standards definiert.

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Zahlungen an Staaten im Zusammenhang mit der Nutzung von Öl- und Gasförderung transparent zu machen. Sie soll die Zivilgesellschaft stärken und die Teilhabe der Bevölkerung an den Erlösen aus Bodenschätzen aus ihrem Land verbessern. Die Initiative wird von der Europäischen Union, den Vereinten Nationen, der Europäischen Investitionsbank und der Weltbank sowie der Zivilgesellschaft, z.B. Transparency International, Oxfam und Caritas, unterstützt. Ins Leben gerufen wurde EITI im Jahr 2002 von Peter Eigen, dem Gründer von Tranparency International. Sie wurde beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im selben Jahr verkündet.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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