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17.02.2015

Jan Minx wird Professor for Science Policy and Sustainable Development

Die Hertie School of Governance begrüßt Jan Christoph Minx als Professor for Science Policy and Sustainable Development. Seine Professur ist Hauptbestandteil der Kooperation „Governance of the Global Commons“ mit dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), wo Minx die Arbeitsgruppe „Angewandte Nachhaltigkeitsforschung“ leitet. Durch die gemeinsame Professur werden die Forschung des MCC und die Lehre der Hertie School verzahnt.

Jan Minx wird Professor for Science Policy and Sustainable Development.

„Mit der Berufung von Jan Minx stärken wir unsere Kompetenz bei den Themen Klima- und Energiepolitik sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Unsere Studierenden werden praxisnah erfahren, wie Wissenschaft und politische Entscheidungsprozesse zusammenhängen, etwa bei den internationalen Klimaverhandlungen“, sagt der Präsident der Hertie School Helmut K. Anheier.

„Sowohl das MCC als auch die Hertie School setzen sich für die Unterstützung von guter Regierungsberatung durch belastbare wissenschaftliche Informationen ein“, sagt MCC-Direktor Ottmar Edenhofer. „Die gemeinsame Besetzung dieser Professur markiert für das MCC den Start einer neuen Ausbauphase, in der das Institut durch Engagement in der Lehre noch mehr zur erstklassigen wissenschaftlichen Ausbildung künftiger Entscheidungsträger beitragen wird.“

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Minx war zuvor beim Weltklimarat IPCC tätig und koordinierte dort den Beitrag der Arbeitsgruppe „Klimaschutz” zum Fünften IPCC-Sachstandsbericht. Leitfragen seiner Forschung sind: Wie beeinflusst der Mensch die stark steigenden CO2-Emissionen? Welche Pfade der veränderten Energie- und Landnutzung sind gangbar, sodass die gefährlichsten Auswirkungen des Klimawandels vermieden werden können? Welche Rolle können Infrastrukturen und die zunehmende Verstädterung bei der Verminderung des Klimawandels spielen? Dabei konzentriert er sich auf die Entwicklung und Anwendung von Methoden, die wissenschaftliche Informationen als entscheidungsrelevantes Wissen nutzbar machen sollen.

„Derzeit erleben wir geradezu eine Wissensexplosion, sodass die Synthese dieses Wissens zu einem ausschlaggebenden neuen Forschungsfeld wird:
Politikentscheider brauchen heute Landkarten des Wissens, um in einer immer komplexer werdenden Welt fundierte Entscheidungen treffen zu können.“, sagt Minx.

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Am 6. Mai 2015 diskutiert Jan Minx mit dem IPCC-Vorsitzenden Rajendra Pachauri sowie Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, darüber, wie wissenschaftliche Politikberatung dazu beitragen kann, dass die Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris ein Erfolg wird. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 
Quelle: UD/pm

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