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04.02.2015

Neues UNGC Jahrbuch: CSR & Compliance im Fokus

Wer sicherstellen will, dass Wirtschaft verantwortungsvoll handelt, braucht innerhalb der Unternehmen feste Werte und Regeln. Dieser sogenannte Compliance-Prozess hat vor allem für verantwortungsvolle und nachhaltig ausgerichtete Unternehmen eine zentrale Bedeutung. Das jetzt erschienene Jahrbuch „Global Compact Deutschland 2014“ widmet sich daher u.a. den Themen Compliance, Berichtspflicht und Datenschutz. Der Band umfasst 132 Seiten und ist zum Preis von 15 Euro ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Cover GCJ Deutschland 2014.

Compliance ist aktuell eines der meistdiskutierten Themen innerhalb der CSR-Szene. Doch was hat die Einhaltung von Regeln – das bedeutet nämlich Compliance – mit Nachhaltigkeit zu tun? Sehr viel, denn in einem nachhaltig ausgerichteten Unternehmenskontext umfasst Regelkonformität Gesetze wie auch (freiwillige) Verhaltenskodices zu Korruptionsvermeidung, Umweltverpflichtungen und Sozialstandards. In unserem Special beleuchten wir Instrumente, Methoden und Beispiele für nachhaltige Integration von Compliance in Managementprozesse.

Eine wichtige thematische Einführung und Eingrenzung hierzu liefert Dr. Rainer Markfort vom Deutschen Institut für Compliance (DICO). Aus dem Arbeitsalltag eines Chief Compliance Officers wiederum berichtet Thorsten Krumbach. Der abschließende Teil widmet sich der Einhaltung von Compliance-Regeln. Hier beleuchten wir detailliert Audits und Zertifikate und geben zahlreiche Praxisbeispiele.

Quo vadis, Klimawandel?

Das weltweite Wirtschaftswachstum basiert auf billiger Energie und die ist überwiegend fossiler Natur. Das heizt das Klima immer stärker auf. Alle Beteiligten wissen, dass es mit dem Ausstoß an Klimagasen so nicht weitergehen kann. Die Konsequenz heißt Einschränkung. Einschränkung bedeutet aber Verzicht, und das fällt dem Menschen bekanntlich schwer.

Die Konfliktlinien sind seit Jahren festgefahren: Die Entwicklungsländer fürchten, dass Klimaschutz die Energiekosten deutlich verteuern und so ihren Bürgern die Chance genommen wird, ihrerseits zu Wohlstand zu kommen. Außerdem argumentieren sie, dass Industrienationen bereits seit 150 Jahren das Klima schädigen. Sie fordern daher, dass die reichen Länder den Wandel der armen finanzieren sollen. Wozu viele Industrieländer durchaus bereit sind, allerdings wehrt man sich dagegen, dass beim Thema Bezahlen plötzlich große Klimasünder wie China, Indien oder Brasilien sich nicht als Geber-, sondern weiterhin als Empfängerländer sehen.

Und wenn es um Überwachung und Einhaltung internationaler Beschlüsse geht, wollen sich viele Staaten nicht von außen reinregieren lassen, sondern fürchten um ihre Souveränität. Diesen gordischen Knoten zu entflechten, wird der anstehenden Klimakonferenz in Paris Ende 2015 überlassen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten, aber ein Scheitern wie in Kopenhagen 2009 ist politisch auch nicht erwünscht. Politik ist die Kunst des Möglichen, hat Reichskanzler Bismarck gesagt. Was möglich wäre, diskutieren wir mit dem Klimaexperten Mojib Latif. Darüber hinaus zeigen wir zahlreiche pfiffige Lösungen aus der Wirtschaft sowie einen praktischen Klimacheck für Unternehmen.

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10 Jahre Deutsches Global Compact Netzwerk

Als der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan den Global Compact ins Leben rief, ging es ihm darum, Globalisierung gerechter zu gestalten. Auf den Feldern der Menschen- und Arbeitsrechte, beim Umweltschutz und der Korruptionsvermeidung verpflichten sich die Teilnehmer der UN-Initiative zur Achtung von Prinzipien. Heute ist der UN Global Compact die weltweit wichtigste Initiative zu unternehmerischer Verantwortung, auch Corporate Social Responsibility (CSR) genannt. Deutsche Unternehmen gehören zu den Global Compact-Teilnehmern der ersten Stunde. Bereits 2004 gründeten sie das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN), das jetzt Jubiläum feierte. In unserem Special beleuchten wir die Entwicklung der letzten Dekade und lassen wichtige Wegbegleiter von damals wie heute zu Worte kommen.

Gute Beispiele aus der Praxis

Der Global Compact lebt durch und dank des Engagements seiner Teilenehmer. Das Jahrbuch beleuchtet daher mit guten Praxisbeispielen, wie unternehmerische Verantwortung umgesetzt wird. Insgesamt 25 Teilnehmer zeigen in diesem Jahr ihr Engagement der Öffentlichkeit. Schwerpunkte sind dabei Umweltthemen, Compliance und Reporting sowie Datability.

Das Jahrbuch „Global Compact Deutschland 2014“ umfasst 132 Seiten und erscheint im macondo publishing Verlag zum Preis von 15 Euro.

Die Printausgabe können Sie hier bestellen;
die E-Paper-Ausgabe finden Sie hier.

 
Quelle: UmweltDialog

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