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Umweltverträgliche Alternativen zum Auto zoom

08.03.2016

Umweltverträgliche Alternativen zum Auto

Wie es um die Effizienz von Pkw tatsächlich steht und wie stark sie die Luft in den Städten belasten - nach dem Dieselskandal herrscht darüber Unsicherheit. Weder Hersteller noch Politik haben es bis heute geschafft aufzuklären. Der ökologische Verkehrsclub VCD rät weiterhin dazu, einen Neuwagenkauf sehr genau zu überdenken. Hier die Vor- und Nachteile einiger umweltverträglicher Alternativen zum Auto.

Elektroräder haben mittlerweile die 2-Millionenmarke auf deutschen Straßen erreicht - damit sind sie der unbestrittene Star der individuellen Elektromobilität. Das liegt zum einen daran, dass die Wege mit dem E-Rad schnell und flexibel zurückgelegt werden können.  Zum anderen sind die Räder mit eingebautem Rückenwind Problemlöser, wenn Steigungen, längere Strecken, Lasten oder auch Gegenwind Hindernisse darstellen. Für Alltagswege zwischen zehn und 20 Kilometer ist das E-Rad somit die günstige und schnelle Alternative.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Typen, für unterschiedliche Bedürfnisse. Auf jeden Fall sollte vor dem Kauf eine Typberatung erfolgen, Unterstützung bietet hier das Infoportal www.e-radkaufen.de. Darüber hinaus gilt darauf zu achten: E-Räder wiegen aufgrund des Motors und Akku deutlich mehr als herkömmliche Fahrräder. Mit 20 bis 25  Kilogramm muss gerechnet werden. Ein wichtiger Punkt bei der Frage, wo das E-Rad sicher abgestellt werden kann.

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Carsharing: Teilen statt Besitzen

Ob klassisches, stationsbasiertes Autoteilen, das private Carsharing oder das Free Floating - für alle drei Arten gilt: Carsharing befreit von den hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten eines Pkw und dennoch muss nicht gänzlich auf das Autofahren verzichtet werden. Vor dem Einstieg sollte überprüft werden, für welche Zwecke das Auto benötigt wird.

Diejenigen etwa, die im Alltag wiederkehrend ein Auto benötigen, aber nicht täglich darauf angewiesen sind, sollten das stationsbasierte Carsharing ausprobieren. Die nach Nutzungshäufigkeit gestaffelten Tarife sind auf diese Zwecke abgestimmt. Wird ein Auto lediglich für eine  einfache Fahrt von A nach B benötigt, ist das Free-Floating empfehlenswert, wo das Fahrzeug nach Benutzung abgestellt und für die Nutzung anderer freigeben wird. Das private Carsharing ist wiederum dann eine Option, wenn kommerzielle Anbieter nicht vorhanden sind und der öffentliche Verkehr schwach ausgebaut ist.

Grundsätzlich gilt zu beachten: Wo befindet sich die Ausleihstation bzw. ist die Verfügbarkeit der Carsharing-Autos auf meinen Alltagswegen garantiert?

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV)

Wer weder in die Pedale treten, noch einen Pkw durch den Großstadtdschungel manövrieren möchte, der sollte den ÖPNV nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen ist es am preiswertesten, da weder Anschaffung, Wartung oder Parkplatz notwending sind. Zum anderen ist es stressfreier, da die Zeit während der Fahrt zum ausruhen genutzt werden kann. Dafür muss allerdings die Wegstrecke zur Haltstelle von Bus und Bahn eingerechnet werden genauso wie die Abhängigkeit vom Fahrplan.

Fazit

Ob Bus oder Bahn, Carsharing oder E-Rad: Bevor es losgeht, lohnt der Gedanke darüber, welches Verkehrsmittel für welchen Zweck am besten passt, um schnell, kostengünstig und bequem ans Ziel zu kommen. Eventuell gilt es auch zu kombinieren, in jedem Fall aber auszuprobieren.

Weitere Tipps und Informationen des ökologischen Verkehrsclubs VCD erhalten Sie hier.

 
Quelle: UD/na

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1  Kommentar

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    Reinhard D., 
    08.03.2016 - 15:04 Uhr

    dieser beitrag zeigt schon mal in die richtige richtung - nicht alles oder nichts ist die parole in die zukunft, sondern das zusammenspiel vieler . . . weiter so!

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