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Dienstag, 27.September 2016

03.04.2009

Edelholz-Investment als langfristige Strategie

Eine der besten Strategien, langfristig sichere Renditen zu erzielen, ist die Investition in Rohstoffe. Da aber beispielsweise neue Edelmetallvorkommen immer seltener gefunden und die bekannten Lagerstätten sich nach und nach erschöpfen werden, bieten sich als Ausweg nachwachsende Rohstoffe an. Auch diese bergen für den Anleger selbstverständlich alle mehr oder minder große Risiken, über die er sich gründlich informieren und entsprechende Abwägungen vornehmen sollte, schreibt Torsten Gerber in einem Gastbeitrag.

Foto: Marion Book
Foto: Marion Book
Wer sein Geld langfristig anlegen möchte und auf schnelle Zugriffsmöglichkeiten nicht angewiesen ist, für den empfehlen sich z.B. Investments in Holz. Diese sind augenblicklich sowohl in Europa wie auch in Asien, Mittel- und Südamerika möglich, und das Spektrum reicht dabei von Mischwäldern bis hin zu ökologisch bewirtschafteten Edelholzplantagen. Holz bietet den Vorzug, seit Jahrtausenden ein begehrtes Baumaterial zu sein, dessen Bedeutung auch heute noch weltweit wächst. Außerdem wächst auch Holz als solches stetig und unbeeindruckt von Krisen an den Aktien- und Finanzmärkten der Welt; es ist ein durch und durch reales Wirtschaftsgut.

Das Risiko für den Investor beschränkt sich in erster Linie darauf, inwieweit der jeweilige Anbieter Vorsorge für die Risiken in der betreffenden Region (Waldbrände, Schädlinge etc.) getroffen hat. Im Bereich der Edelhölzer bietet sich auf Grund seiner besonderen Eigenschaften Teak an: Es ist von großer Dichte, sehr ölhaltig und brennt daher nicht. Aus dem gleichen Grund sind Teakbäume ab dem vierten Jahr auch vor Schädlingsbefall weitestgehend gefeit. Teakholz ist ferner ein weltweit zunehmend begehrter Rohstoff, dessen Peis seit 1970 durchschnittlich um 7% jährlich gestiegen ist.

Für das Investment in den Teakholz werden augenblicklich verschiedene
Geschäftsmodelle angeboten, die allesamt Vor- und Nachteile für den Anleger
beinhalten. So bieten einige Unternehmen beispielsweise Beteiligungen am
zukünftigen Ernteerlös ihrer Plantagen an. Der Vorteil solcher Anteile ist, dass der Investor sie bei Bedarf schnell wieder abstoßen kann. Der Nachteil liegt darin, dass die Sache eher abstrakten Charakter hat.

Ein anderes Geschäftsmodell sieht den direkten Erwerb von Teak-Setzlingen durch den Investor vor. Diese "Jung-Bäume" werden ihm von einem Dienstleister verkauft, auf dessen Plantagen sie mit dem zuvor für diesen Zweck eingezahlten Geld groß gezogen und nach zwanzigjährigem Wachstum geschlagen werden. Das Holz wird dann für den Anleger zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft und ihm der Erlös ausgezahlt. Damit das eingezahlte Geld auch wirklich dem ungestörten Wachstum der Bäume zugute kommt, wird es von dem Dienstleister unmittelbar auf ein mündelsicheres Konto einer angeschlossenen Stiftung überwiesen und von dieser verwaltet. Der Dienstleister wiederum widmet sich ausschließlich der Aufzucht der Baumsetzlinge nach den Regeln moderner Forstwissenschaft und tätigt keine anderweitigen Geschäfte. Ihm gehört lediglich der Grund und Boden, auf dem die Bäume gedeihen, die Gewächse selbst gehören allein dem Anleger.

Auch im Fall eines Konkurses des Dienstleisters bleibt das Eigentum an den Teakbäumen somit unangetastet. Im übrigen werden bei diesem Geschäftsmodell alle Bäume gekennzeichnet und individuell dem Käufer zugeordnet - er kann sich somit jederzeit vor Ort selbst ganz konkret ein Bild vom Wachstum seiner grünen Geldanlage machen. Es ist allerdings nur für solche Investoren geeignet, die nicht an schnellen Maximalprofiten, sondern an langfristigen und zugleich ökologisch sinnvollen Anlageformen interessiert sind - z.B. als Startkapital für den Nachwuchs oder als eigene Altersvorsorge.
 
Quelle: UD / pm

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