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Energiewende: "Designnetz" vernetzt mehrere Stromhersteller zoom

11.02.2016

Energiewende: "Designnetz" vernetzt mehrere Stromhersteller

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt dem Energiewendeprojekt „Designetz“, das RWE gemeinsam mit 46 Partnern aus Stadtwerken, Industrie und Wissenschaft umsetzen möchte, Fördergelder im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht. RWE hat die Federführung in dem Konsortium. „Designetz“ ist das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem.

Das Projekt adressiert zentrale Voraussetzungen für das Funktionieren der Energiewende: Die intelligente Vernetzung von vielen dezentralen Energieerzeugern und -verbrauchern vom ländlichen bis hin zum urbanen Raum und hochindustrialisierten Ballungszentren. „Designetz“ wird in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland umgesetzt, in denen mehr als ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands lebt.

„Mit „Designetz“ wird die politische Vision der Energiewende in die Praxis überführt. Das Projekt unterstreicht unseren Anspruch, dass RWE der glaubwürdige und leistungsstarke Partner für die Energiewende ist. Es zahlt damit gleichzeitig auf die geplante Neustrukturierung des RWE-Konzerns ein.“ erläutert Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, die strategische Bedeutung des Projektes. Terium weiter: „Das gemeinsame Vorgehen mit vielen unterschiedlichen Partnern korrespondiert mit den hohen Anforderungen, die die Energiewende an das Energiesystem der Zukunft stellt. Partnerschaften auf Augenhöhe mit Kommunen und Industrie sind zudem integraler Bestandteil unserer RWE-Konzernphilosophie.“

Unter den Konsortialpartnern befinden sich Stadtwerke ebenso wie namhafte Forschungsinstitute und große Technologieunternehmen. RWE bringt insbesondere die Expertise aus dem Betrieb des Stromverteilnetzes der RWE in Deutschland in das Projekt mit ein. An die insgesamt 331.000 km langen Leitungen sind schon heute weit über 300.000 Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien angeschlossen.

„Die Aufforderung des Bundeswirtschaftsministeriums, nunmehr den vollständigen Projektantrag einzureichen, ist uns Anerkennung und Ansporn zugleich, das Projekt Designnetz gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich umzusetzen.“, freut sich Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, die das Projektkonsortium führt.

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Verknüpfung von innovativer Informations- und Kommunikationstechnik

Was bisher fehlt, ist ein verlässliches Gesamtkonzept, das alle Komponenten sinnvoll zusammenführt. Genau das ist das Alleinstellungsmerkmal des „Designetz“-Projektes von RWE und seinen Partnern. Es betrachtet die Herausforderungen der Energiewende erstmals ganzheitlich und kann damit als Blaupause für den bundesweiten Umbau des Energiesystems dienen. Dr. Joachim Schneider, Technikvorstand der RWE Deutschland, sagt: „Ein wesentliches Element des Projektes stellt die Verknüpfung von innovativer Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) mit der Energiewirtschaft dar.“

Mit der geplanten Umsetzung in den drei Bundesländern NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland erfasst „Designetz“ eine Region, die ideale Voraussetzungen bietet, um die dezentrale Energielandschaft der Zukunft dem Realitätscheck zu unterziehen. So findet man hier sowohl Gebiete mit sehr hohen Einspeisungen aus erneuerbaren Energien, z.B. aus Wind und Photovoltaik. Gleichzeitig gibt es aber auch industriegeprägte Verbrauchszentren, die auch zukünftig zuverlässig und wirtschaftlich mit elektrischer Energie versorgt werden müssen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert insgesamt fünf Pilotprojekte für die Energiewende wie „Designetz“ im Rahmen seines Programms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“. Es geht um die Integration der vielen dezentralen Erzeugungseinheiten erneuerbarer Energie und um massengeschäftstaugliche Musterlösungen für die Bewältigung der technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen in großflächigen Modellregionen. Das Ministerium stellt insgesamt 230 Millionen Euro an Fördergeldern bereit.

 
Quelle: UD/cp

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