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Bischöfe fordern Ende fossiler Brennstoffe zoom
UN Klimakonferenz in Lima

15.12.2014

Bischöfe fordern Ende fossiler Brennstoffe

Die wachsende Bedrohung durch den weltweiten Klimawandel ist nun auch offiziell vonseiten der katholischen Kirche als ernsthafte existenzielle Bedrohung erkannt worden. Anlässlich des Weltklimagipfels in Peru hatte eine Gruppe hochgestellter katholischer Bischöfe aus verschiedenen Kontinenten nun erstmals in der Geschichte eine gemeinsame Erklärung verfasst, die ein Ende der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und ein stärkeres Bemühen für ein verpflichtendes globales Klima-Abkommen einfordert.

"Wir Bischöfe aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa haben die Thematik des Klimawandels intensiv diskutiert. Als Kirche sehen wir es als unsere Pflicht an, die Schöpfung zu beschützen und den Missbrauch der Natur einzudämmen", zitierte "BBC News" den Erzbischof der peruanischen Region Ayacucho, Salvador Pineiro Garcia-Calderón, dessen Unterschrift sich ebenfalls auf dem vorgelegten Papier wiederfindet. "Wir sind überzeugt, dass dieser Aufruf genau zur rechten Zeit kommt, weil die Lima-Konferenz einen Meilenstein auf dem Weg nach Paris darstellt. Und in Paris muss es eine verbindliche Übereinkunft geben", betonte der Krichenvertreter.

1,5 statt zwei Grad Erwärmung

Interessant ist, dass die katholischen Glaubensvertreter in ihrem Statement inhaltlich sogar weiter gehen als ihre weltlichen politischen Kollegen. So fordern sie die Nationen der Welt konkret dazu auf, den Anstieg der weltweiten Temperaturen auf maximal 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Zum Vergleich: Der textliche Rohentwurf eines neuen Weltklimavertrages sieht für die Erderwärmung derzeit lediglich eine Obergrenze von zwei Grad Celsius vor.

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"Wir haben die Obergrenze deshalb so festgelegt, weil es wichtig ist, gerade die Staaten und Gemeinden zu schützen, die als erstes die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen wie jene auf den Pazifischen Inseln oder in Küstenregionen", hieß es in der Erklärung.

Außerdem sei es nicht einzusehen, dass immer die Ärmsten der Armen am stärksten betroffen sein sollen. "Diese Gruppen trifft es am härtesten, und das trotz der Tatsache, dass sie am wenigsten zum Klimaproblem beigetragen haben. Denn sie respektieren den Planeten, die Erde, den Boden, das Wasser und den Regenwald noch", so die Bischöfe.

 
Quelle: UD/pte

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