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Tourismus: Standards verbessern Umweltauswirkungen

15.01.2016

Tourismus: Standards verbessern Umweltauswirkungen

Was auf der einen Seite für viele die schönste Zeit des Jahres ist, ist auf der anderen Seite oft eine gewaltige Belastung für die Umwelt. Viele Reisende und Tourismusbetriebe sind sich heute ihrer ökologischen Verantwortung bewusst und setzen Maßnahmen, um negative Auswirkungen zu reduzieren oder gar ganz zu vermeiden.

Neue Richtlinien in Form einer Internationalen Technischen Spezifikation (ISO/TS) unterstützen nun Beherbergungsbetriebe, ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern und in Folge einen positiveren Beitrag für die Umwelt zu leisten. Die soeben von der Internationalen Organisation für Normung ISO veröffentlichte ISO/TS 13811 "Guidelines on developing environmental specifications for accommodation establishments" liefert Richtlinien für die Ausarbeitung von ökologischen Anforderungen an Beherbergungsbetriebe. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten einen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Umwelt und der Artenvielfalt zu leisten.

Ausgearbeitet wurde dieses Dokument vom Komitee ISO/TC 228, dessen Sekretariat von AENOR und INNORPI, den nationalen ISO-Mitgliedern aus Spanien bzw. Tunesien, geführt wird. In diesem Gremium wirken neben nationalen Fachleuten auch internationale Organisationen mit, wie der Global Sustainable Tourism Council und HOTREC, die europäische Dachorganisation der nationalen Wirtschaftsverbände der Hotel-, Restaurant- und Café-Betreiber.

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Wie die Vorsitzende der zuständigen Arbeitsgruppe des ISO/TC 228, Tuba Ulu Yilmaz, erklärt, sei damit zu rechnen, dass das neue Regelwerk zu einem weithin anerkannten Bezugspunkt für verschiedenste Akteure wird, die ihre Umweltfreundlichkeit steigern wollen - nicht bloß Beherbergungsbetriebe. "Die Leitlinien richten sich auch an Länder, in denen rechtliche Rahmenbedingungen bisher fehlen, sowie an nationale und internationale Gremien, die sie als Richtschnur für die Bewertung und Harmonisierung bestehender Programme oder Zertifizierungen nutzen können. Angesprochen werden damit auch Konsumenten und Konsumentinnen, die sich für umweltbewusste Anbieter entscheiden wollen", ergänzt Yilmaz. Dies diene dem Ziel der ökologischen Nachhaltigkeit und verbessere den allgemeinen Standard im Fremdenverkehrssektor.

ISO/TS 13811 umreißt eine Reihe von Maßnahmen, die Beherbergungsbetriebe setzen können, um ihre Umweltauswirkungen zu verringern, wie etwa Maßnahmen zur Ressourcenschonung, zur Reduzierung von Emissionen oder zur Verbesserungen der Abfallwirtschaft. Daneben werden Möglichkeiten für weitere Beiträge aufgezeigt, wie die Information des Personals, der Touristen und der Gesellschaft, so dass auch sie eine wichtige Rolle spielen können.

 
Quelle: UD/pte

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