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Donnerstag, 08.Dezember 2016

07.11.2014

Tembo Kijani – Urlaub im Einklang mit der Natur

Nachhaltigkeit – verantwortungsvoll mit vorhandenen Ressourcen umgehen. Das gilt auch für den Urlaub in Tembo Kijani, an der Küste nördlich des Saadani Nationalparks gelegen. Aus der Pangani EcoLodge berichtet Sarah Peled.

Pangani EcoLodge Tembo Kijani
Pangani EcoLodge Tembo Kijani

Was ist vorhanden in einem Urlaub direkt an der Küste des Indischen Ozeans in Tansania? Viel Meer natürlich, ganz viel Natur, Sonne und Abgeschiedenheit von jeglicher Infrastruktur. Wie nutzen wir das in unserer EcoLodge?

Zum einen gibt es viel frischen Fisch, gefangen von den Fischern und noch lebendig an die Küche geliefert, aber auch viele frische Zutaten von den Bauern der Gegend. So stehen bei uns Paprika und Tomaten, Kokosnuss und Gnocci aus Süßkartoffeln auf der Speisekarte, aber keine Erdbeeren oder Zucchini, die wir importieren müssten. Anstelle von Apfelsaft gibt es bei uns selbstgemachten Saft aus den getrockneten Früchten des Affenbrotbaumes. Selbst das Fleisch kommt von dem Schlachter im nächsten Dorf, von Kühen, die frei zwischen den Sisalfeldern herumlaufen.

Auf der anderen Seite machen wir uns unsere Lage auf 5 Grad südlich des Äquators und direkt an der Küste für unsere Stromgewinnung zu Nutze. Ein Hybridsystem aus Solar und Wind, ganz unabhängig von dem staatlichen Hauptnetz. So können wir garantieren, dass es immer Strom ohne Stromausfälle gibt. Jede Gästeeinheit besitzt ihr eigenes Solar-Inselsystem mit einer kleinen Anzeige, die den Gästen verrät, wieviel Strom sie schon benutzt haben, und wieviel im Laufe des Tages wieder durch die Sonne eingespeist wurde.

Auch auf heißes Wasser muss keiner verzichten, obwohl natürlich nicht jeder bei so warmen Temperaturen auch noch heiß duschen möchte. Solarheizwassersysteme versorgen jede Gästeeinheit separat mit heißem Wasser – genug um auch noch nach drei Tagen mit „deutschem Wetter“ heiß duschen zu können.

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Aber Urlaub soll ja Erholung und Erleben sein – Erholung gibt es in Tembo Kijani genügend. Nicht nur das gute und gesunde Essen und die Unterkunft in Bandas, die schon fast ein Teil der Natur sind, sondern auch der unberührte, einsame Sandstrand, die Natur in der Lodge mit ihren bunten Schmetterlingen und dem Zwitschern der vielen verschiedenen Vogelarten, tragen dazu bei.

Um Afrika, und speziell die Swahili Küste Tansanias, dann doch wirklich zu erleben, nehmen wir unsere Gäste mit auf Safaris (in Kiswahili, der Landessprache Tansanias, bedeutet es Reise) – zu Fuß, im Nationalpark Saadani oder mit einem Boot im Fluss. So können wir unseren Gästen die Natur der Umgebung mit all ihrem Reichtum an Vegetation und Tierwelt näher bringen; sie werden zu Entdeckern und nicht nur Besuchern. Vor allem begeistert die Natürlichkeit der Tierwelt im Saadani Nationalpark, wo die Löwen noch Angst vor den Touristen haben und nicht die parkenden Autos als Schattenspender nutzen und man ganz alleine mit einer Herde Elefanten ist.

Aber am allerliebsten erzählen wir unseren Gästen persönlich bei einem Glas Wein nach dem Dinner, was für uns Nachhaltigkeit bedeutet und wie wir in allen Aspekten versuchen den grünsten Weg zu gehen. Übernachten kann man entweder in einer der vier auf Stelzen gebauten Busch Bandas für 175 US-Dollar (Doppel pro Nacht, VP) oder nur einen Krebssprung entfernt vom Strand in einem der drei Beach Bungalows für 235 US-Dollar (Doppel pro Nacht, VP).

 
Quelle: UD

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