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19.02.2016

Ausgediente Smartphones sinnvoll nutzen

Mit dem Ende des Weihnachtsfestes im vergangenen Jahr haben sich in vielen Haushalten erneut Küchenschubladen und Kellerkisten mit abgelegten Smartphones gefüllt. Vater hat eins, Mutter auch und die Kinder sowieso. Doch nicht jedes ausgediente Smartphone ist damit gleich Elektroschrott – oft sind sie nicht mehr in Gebrauch, weil sie durch neue, aktuellere Modelle ausgetauscht wurden.

Hersteller wie Samsung oder Apple werben regelmäßig mit den neusten Modellen sowie technische Neuerungen und Funktionen, die oftmals den Neuerwerb erfordern. Telefónica stellt eine Reihe von Tipps vor, wie auch alte, aber funktionsfähige Smartphones doch noch sinnvoll zum Einsatz kommen können.

Das Smartphone als zuverlässige Alarmanlage

Laut einer Studie der deutschen Versicherungswirtschaft ist die Zahl der Einbrüche in den letzten fünf Jahren um 35 Prozent gestiegen. Die Folge: Immer mehr Menschen fühlen sich Zuhause nicht mehr sicher und rüsten auf. Einfache Bewegungsmelder in Kombination mit LED-Scheinwerfern für den Garten, Kameras mit und ohne Aufzeichnung sowie Alarmsystemen für Türen und Fenster überwachen das Haus rund um die Uhr. Doch gute Kamerasysteme und zuverlässige Alarmsysteme können das eigene Budget schnell sprengen – nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wesentlich günstiger ist der Einsatz eines nicht mehr benötigten Smartphones. Mit Hilfe der App „Ip Webcam“ aus dem Google Playstore lässt sich in wenigen Minuten eine Überwachungskamera für die eigenen vier Wände einrichten. Damit können nicht nur Videochat-Anrufe getätigt, sondern auch Live-Bilder von der Smartphonekamera ins Netz gestreamt werden. Vorteil dieser Kombination: Das alte Smartphone ist längst bezahlt und die App kostenlos und leicht zu konfigurieren.

Ausgedientes Smartphone als Babyfon

Aber ein ausgedientes Smartphone kann nicht nur Alarm schlagen, wenn es ungebetene Besucher registriert, sondern auch mit Hilfe des Mikrofons als Babyfon dienen. Hierfür haben betroffene Eltern eine spezielle App entwickelt. Dass sie damit den Nerv vieler Eltern getroffen haben, beweist die Sunday Times: die „Baby Monitor App“ erscheint unter den „TOP 500 Apps“ auf einem der vorderen Plätze. Das Prinzip ist einfach: Wenn das Baby aufwacht und zu weinen beginnt, alarmiert die App die Eltern mittels Anruf. Größter Vorteil der App ist die Möglichkeit, dass sie sich individuell einstellen und damit an die Gewohnheiten des Kindes anpassen lässt. Und noch ein Feature hält die App bereit: Mütter (oder Väter) können beruhigende Schlaflieder aufnehmen, die die App bei Alarm automatisch oder manuell abspielen kann.

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Wie Digitalisierung unseren Alltag beeinflusst

Es ist längst nicht mehr nur eine Idee, sondern inzwischen Realität, dass sich Fernseher, Kühlschränke, Klimaanlagen, Radios und noch vieles mehr per Fernbedienung steuern lassen. Mit einer Universalfernbedienung wie sie die App „Sure Universal Remote“ bietet, werden zahlreiche Geräte von einem Smartphone aus gesteuert. So kann man im Sommer zum Beispiel die Klimaanlage aus der Ferne einschalten bevor man nach Hause kommt oder vom Sofa aus das Radio aus- und den Fernseher einschalten. Und auch Medienstreaming vom Handy zum Smart-TV ist mit der App möglich.

Wenn ein altes Smartphone mit Hilfe einer Universalfernbedienung das Radio ein- und ausschalten kann, dann ist es ebenso in der Lage, Radiosender auszuwählen. Die praktische App „Internet Radio“ kann auf dem Gerät sowohl zuhause als auch unterwegs im Auto genutzt werden. Wie ein Internetradio kann damit Musik aus der ganzen Welt über zahlreiche Radiosender gehört werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Smartphone eine SIM-Karte besitzt und über ein entsprechendes Datenvolumen verfügt. Wem die Nutzung eines zweiten Handys für solche Zwecke zu teuer erscheint, kann man auch auf die Offline-Version zurückgreifen und MP3-Musikdateien auf sein Handy übertragen, um auf diese Weise im Auto oder unterwegs seine Lieblingsmusik hören zu können.

Smartphones als praktische Küchenhelfer

Wer kennt das nicht? Schnell das Rezept googlen und gleich in der Küche nachkochen oder backen. Doch wer sein neues Smartphone nicht beschmutzen möchte oder einfach Angst hat, dass es in der Küche beim Kochen beschädigt wird, der kann sein altes, aber noch funktionierendes Handy als Rezeptbuch benutzen. Schon seit geraumer Zeit bieten die einschlägigen App-Stores Kochbücher als App an. Chefkoch.de ist wohl die beliebteste unter den zahlreichen Apps. Sie bietet nicht nur eine breite Masse an Rezepten, sondern auch einen Merkzettel, auf dem Rezepte gespeichert werden können. Wenn man sich einen Account erstellt und bei Chefkoch anmeldet, kann sogar ein eigenes Kochbuch geführt werden, es lässt sich eine Einkaufsliste aus vorhandenen Rezepten erstellen, neue Rezepte können hinzugefügt und andere Rezepte bewertet und kommentiert werden. Vorteil des alten Smartphones: Ein verschmutztes oder verdrecktes Display schmerzt kaum.

Gute Begleitmusik zum Kochen oder einfach beim gemütlichen Beisammensitzen in der Küche oder im Wohnzimmer darf erfahrungsgemäß nicht fehlen. Ein Internetradio wäre hier die perfekte Lösung. Dabei kann das alte Smartphone helfen: Musik aus der ganzen Welt ganz einfach zuhause hören ohne dass der Akku des alltäglich gebrauchten Smartphones unnötig an Kraft einbüßt.

Außerdem gibt es viele weitere Anwendungen: So kann das ausgediente Smartphone als Notfallhandy, Wecker, MP3-Player, Navigationsgerät oder als Hotspot für WLAN-Geräte herhalten. Darüber hinaus können Tüftler und Bastler ihr ausgedientes Smartphone (oder Tablet) auch als digitalen Bilderrahmen, elektrischen Türöffner, GPS-Tracker fürs Auto oder als Fernsteuerung für PC-Anwendungen verwenden.

Recycling: der beste Abschied für ausgediente Smartphones

Wer trotz zahlreicher Verwendungsmöglichkeiten keine Alternative für sein Handy oder Smartphone findet oder das Handy schlichtweg defekt ist, sollte es recyceln lassen. Das schont Ressourcen und schützt die Umwelt. Zudem zahlt O2 für jedes wiederverwertete Handy einen Betrag an den NABU. Das Geld fließt in die Renaturierung der Unteren Havel, eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete in Mitteleuropa.

 
Quelle: UD/cp

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