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Sonntag, 24.September 2017

18.12.2013

Das war Think Big 2013

“Gute Ideen? Nicht warten. Starten.” Unter diesem Motto haben 14- bis 25-Jährige in diesem Jahr wieder ihre eigenen Ideen mithilfe von Think Big umgesetzt und mit digitalen Medien groß gemacht. Es geht darum, jungen Menschen zu helfen, aktiv die Zukunft zu gestalten und dafür die Chancen der digitalen Welt für sich zu nutzen.

“Durch die Think Big Fördergelder konnten wir die Qualität der im Radio gespielten Beiträge verbessern”, berichtet Bendix (16) vom Projekt Club Funk. Bild:Telefónica
“Durch die Think Big Fördergelder konnten wir die Qualität der im Radio gespielten Beiträge verbessern”, berichtet Bendix (16) vom Projekt Club Funk. Bild:Telefónica

Seien es eine App für Praktikumsstellen, ein Jugendradio oder ein Spendenprojekt für Obdachlose - seit Programmstart im Jahr 2010 haben rund 40.000 Jugendliche mitgemacht und fast 2000 Projekte realisiert. Wie Think Big sie inspiriert hat und was sie angepackt haben, erzählen die Jugendlichen selbst.

Think Big: Mit 400 Euro geht es los

“Wir haben uns an Think Big gewandt, damit unser Projekt Wurzeln schlägt und so mehr Menschen erreicht”, erzählt Jamila (20). Die Jugendlichen vom 400 Euro-Projekt “Jede Spende ist ein kleines Licht” aus Münster haben übers Internet zu Kleider- und Spielzeugspenden aufgerufen, die sie an Asylbewerber und Obdachlose verteilen wollten. Die Resonanz war beeindruckend: Ganze Garagen voll sind zusammengekommen. “Wir haben gelernt, dass man selbst mit kleinen Taten Riesiges erreichen kann. Das Projekt verleitete uns dazu, offener, selbstsicherer und aktiver zu werden.”

Eine Stufe weiter: 1000 Euro und Coaching für Club Funk

“Durch die Think Big Fördergelder konnten wir die Qualität der im Radio gespielten Beiträge verbessern”, berichtet Bendix (16) vom Projekt Club Funk, einer Radiosendung von Jugendlichen für Jugendliche auf dem Sender Babelsberg Hitradio. Für dieses Projekt gab es 1000 Euro sowie die Begleitung durch einen Projektpaten von Telefónica. “Das Coaching hat uns geholfen, für andere Jugendliche in der Region ansprechender zu senden. Außerdem sehe ich das Projekt als gute Vorbereitung auf mein späteres Leben, da ich Moderator werden möchte und so schon Berufserfahrung sammeln kann.”

Think Big pro: Das eigene Projekt professionalisieren

Laut Studien engagieren sich Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland weniger als Menschen ohne Migrationshintergrund. Die Projektmacher von One Nation Experience (O.N.E) möchten hier Anstöße geben und haben sich deshalb für das Programm-Modul Think Big pro beworben. Dabei gibt es 5.000 Euro Förderung, kostenlose Arbeitsplätze für sechs Monate im social impact lab sowie Coaching von Experten rund um den Social Entrepreneur von iq consult Norbert Kuntz.

“Think Big hat uns nicht nur auf unbürokratische Weise finanzielle Unterstützung geboten, sondern uns auch teilhaben lassen an einem großen Netzwerk engagierter und kreativer Köpfe”, lautet das Fazit für 2013 von Projektmacherin Christina (24). “Von Anfang an hat man Unterstützung durch Mentoring oder gezielte Beratung und Workshops. Das eigene Projekt wird so weiterentwickelt, professionalisiert und das Potenzial kann sich voll entfalten.”

 
Quelle: UD / cp

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