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Donnerstag, 19.Oktober 2017

30.09.2013

Vom jugendlichen Engagement zum Profi

Mit Think Big möchte Telefónica Kreativität und Unternehmergeist bei Jugendlichen fördern, und diese unterstützen, ihr Umfeld positiv zu verändern. Think Big Pro bietet jetzt noch mehr: Hier können jungen Projektmacher auch berufliche Perspektiven ausloten und ihr Engagement professionalisieren. Jetzt wurden sechs Projekte ausgewählt, die in den kommenden Monaten eine professionelle Unterstützung erhalten sollen.

Think Big möchte Kreativität und Unternehmergeist bei Jugendlichen fördern, und sie unterstützen, ihr Umfeld positiv zu verändern. Foto: Telefónica
Think Big möchte Kreativität und Unternehmergeist bei Jugendlichen fördern, und sie unterstützen, ihr Umfeld positiv zu verändern. Foto: Telefónica

Wer schon kleinere Think-Big-Projekte mit Förderungen von 400 und 1.000 Euro umgesetzt hat, kann danach bei Think Big Pro mit einer großen Unterstützung von bis zu 5.000 Euro durchstarten. Wenn Jugendliche einen Verein gründen wollen, eine soziale Geschäftsidee umsetzen oder ihr Engagement auf ein längerfristiges Fundament stellen möchten, dann hilft Think Big Pro. Mit der Initiative schlägt Telefónica auch eine Brücke zum hauseigenen Startup-Programm Wayra - dort gerade gerade die neue Bewerbungsrunde.

Think Big Pro: Coaching, Kapital und Kontakte

Zusätzlich zur Finanzierung bekommen die Jugendlichen bei Think Big Pro auch professionelles Coaching für ihre Projekte sowie Büroplätze in den Social Impact Labs von Berlin oder Hamburg. Dort finden Sie alles, was sie für ihre tägliche Arbeit, die Meetings und den Aufbau ihrer Netzwerke benötigen. Dazu gehören Schreibtische, Internet, Café, Drinks, Snacks und jede Menge Platz für Kreativität. Der große Vorteil: Die Ausgewählten von Think Big Pro lernen dort auch andere Leute kennen, die ähnliche Projekte voranbringen. So können die Jugendlichen sich gegenseitig unterstützen. Dieses hilfreiche Komplettpaket, mit dem beispielsweise der Berliner Julius Korn im vergangenen Jahr sein eigenes Internet-Unternehmen aus seiner Begeisterung für Straßenfußball entwickelte, war auch 2013 wieder sehr begehrt. Deshalb fiel die Auswahl nicht leicht. Julius Korn konnte sich nur schwer entscheiden, als er dieses Mal in der Jury saß.

„Wir suchen immer nach Projekten, die viele neue Leute erreichen, statt immer nur die eigenen Zielgruppen bedienen”, erklärt Roland Kuntze, Vice President Corporate Communications bei Telefónica in Deutschland.“ Dazu müssen sie nicht einmal bundesweit aktiv sein. Auch die Stadt oder die Nachbarschaft reicht aus, aber sie müssen etwas in der Gesellschaft verbessern wollen.” Weil dafür große Anstrengungen nötig sind, schaute der Kommunikationschef als Jury-Mitglied besonders auf die Leidenschaft der Bewerber. Nur wer Feuer und Flamme für sein Projekt ist, der kann es auch bis zum Erfolg durchziehen. “Wir wollen zivilgesellschaftliche Innovationen voranbringen”, brachte Norbert Kunz, Geschäftsführer von iq consult und der social impact GmbH, die Ziele der Jury auf den Punkt. Darauf achtete auch Wilke Ziemann, der für die DKJS in der Auswahlkommission saß.

Eine gelungene Veranstaltung, bei der viele gute Ideen die Möglichkeit erhalten haben, den nächsten Schritt zu gehen. Foto: Telefónica
Eine gelungene Veranstaltung, bei der viele gute Ideen die Möglichkeit erhalten haben, den nächsten Schritt zu gehen. Foto: Telefónica

Die Latte lag also hoch. Deswegen war klar, dass der Pitch ganz besonders sein muss, wenn die Jury darauf anspringen soll. Gerade einmal zehn Minuten bekam jedes Team als Zeit, um sein Projekt zu präsentieren. Dann drückte Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility, sofort den roten Knopf für die Hupe, die den Vortrag beendete. Doch die Zeit reichte meistens aus. Nicht nur für Präsentieren und Powerpoint - sondern auch für Performance, Tanz und Theater.

Die freie Theaterjugend aus Rostock stieg gleich mit einem gewaltigen Dialog ein, der aus einem der letzte Stücke stammte. Wedekind, Shakespeare und auch eigene Stücke wie Klippenkinder, Rest in Pieces oder Zuckerberg und Peitsche haben sie schon auf die Bühne gebracht. Jetzt wollen sie raus aus ihrem gymnasialen Umfeld und rein in die Rostocker Hauptschulen und Realschulen, wo es auch manchmal etwas härter zugeht. Ihre Workshops sollen Jugendlichen aller Schichten den Zugang zum Theater öffnen und Vorurteile abbauen.

Sechs Projekte: Volle Unterstützung durch Think Big Pro

Mit diesem Plan konnten sie Think Big Pro überzeugen. Genau wie DJing für Jugendliche, die mit Schulradio, Plattendrehen, Northern Shuffle und Jumpstyle-Tanzen schon einige Schüler von der Straße holten und ihr Selbstvertrauen mit Musik stärken. Nach ihrer Präsentation knüpften die Hamburger gleich Kontakte zu den Berlinern von Kollektiv Zona Dynamic, die in der Hauptstadt schon große Happenings und Ausstellungen mit internationalen Künstlern organisieren, obwohl sie gerade einmal Anfang Zwanzig sind. Auch dafür wird es jetzt eine umfassende Förderung durch Think Big Pro geben.

Insgesamt nimmt das Jugendaktionsprogramm jetzt sechs Projekte für das nächste halbe Jahr in seine größte Förderstufe auf. Sie bekommen die Gelegenheit, ihre Projekte zu richtigen Geschäftsideen zu entwickeln, die der Gesellschaft etwas Gutes tun. Das Pro im Namen steht schließlich für “professionell” - und nicht nur für Projekt.

 
Quelle: UD / cp

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