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19.07.2013

Soziales Engagement wird mobil

Wohltäter können ab sofort per kostenloser Applikation oder mobiler Webseite auf dem Smartphone Geld oder ihre Zeit für Hilfsprojekte spenden. Mit betterplacemobile haben das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation und die Spendenplattform betterplace.org Anfang Juli den ersten mobilen Marktplatz für alle Formen des sozialen Engagements vorgestellt: „Unser Ziel ist es, hier eine Infrastruktur zu etablieren, die von Akteuren des sozialen Sektors genutzt wird - und die diesen Akteuren in ihrer täglichen Arbeit hilft“, erklärt Dr. Mark Speich, Geschäftsführer des Instituts. Darüber hinaus können so neue Zielgruppen für bürgerschaftliches Engagement erreicht werden.

Betterplacemobile: Soziales Engagement von unterwegs aus steuern. Foto: Vodafone
Betterplacemobile: Soziales Engagement von unterwegs aus steuern. Foto: Vodafone
Ein Computer oder ein Notebook reichen für das heutige digitale Leben nicht mehr aus. Längst werden mobile Endgeräte wie Tabletts oder Smartphones dazu benutzt, aktuelle Nachrichten zu lesen, in sozialen Netzwerken zu kommunizieren oder Bankgeschäfte zu tätigen. Die neuen technischen Möglichkeiten haben sich Vodafone und betterplace.org zu Nutzen gemacht und mit betterplacemobile eine mobile Plattform für soziales Engagement erstellt: „Viele Menschen sind bereit, sich mit ihrer Zeit sozial zu engagieren. In einer mobilen Gesellschaft erwarten sie aber zunehmend, dass sie ihr soziales Engagement von unterwegs steuern und organisieren können“, sagt Speich. Zum Start stehen den Usern mehr als 5.000 Geld- und 10.000 Zeitspendenprojekte zur Verfügung, die Anbieter und Suchende unmittelbar zusammenbringen. Darunter sind auch zahlreiche Projekte der „Aktion Mensch“, einem deutschlandweiten Akteur im Bereich ehrenamtlicher Tätigkeit, der als Partner von betterplacemobile Angebote für Zeitspenden aus seiner Freiwilligen-Datenbank in das Projekt einbringt: „Die partizipative Komponente des Web 2.0 wollen wir für das Ehrenamt stärken, indem wir mit der Plattform auch neue Formen des Engagements in der Gesellschaft etablieren“, führt Speich aus. Dabei gehe es um einmaliges, orts- und zeitgebundenes Engagement oder darum, kurzfristig Unterstützung für eine Initiative zu finden, die man selbst ins Netz gestellt habe.

So funktioniert betterplacemobile

Betterplacemobile zeigt seinen Benutzern auf einer Karte der Umgebung die am nächsten gelegenen Hilfsprojekte an. Die jeweiligen roten Pins markieren über ein Euro- oder ein Uhren-Symbol, ob es sich um ein monetäres Hilfsprojekt oder um eine Zeitspendensuche handelt: „Wird ehrenamtliche Unterstützung gebraucht, ist die sofortige Kontaktaufnahme mit Projektbetreibern möglich. Wirbt die Organisation um Gelspenden, kann der Nutzer direkt und sicher spenden“, informiert der Vodafone Blog. Genau wie bei der Online-Spendenplattform betterplace.org werden 100 Prozent der Spenden an die Projekte weitergeleitet. Zum Start des mobilen Ehrenamt-Marktplatzes haben Vodafone und betterplace.org darüber hinaus die Social Media Kampagne „Better click, better now“ initiiert: „Ein Like, Share, Retweet oder Videoaufruf verschafft einem von tausenden Projekten auf unserer Plattform zusätzliche Aufmerksamkeit - und führt überdies zu weiteren Geld- und Zeitspenden“, klärt betterplace.org auf.

Kooperation mit dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

Die Kooperation zwischen betterplace.org und dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Sollte die Zusammenarbeit danach nicht weitergeführt werden, bliebe betterplace.org trotzdem der Betreiber der mobilen Plattform: „Es geht uns eben nicht um die Ermöglichung eines dreijährigen Projektes. Wir haben das Ziel, dem sozialen Sektor die passende Infrastruktur für seine Arbeit in einer Gesellschaft anzubieten, die zunehmend mobil und digital ist“, betont Speich. Dabei fördern die Düsseldorfer die Realisierung der Plattform nicht nur finanziell, sondern unterstützen betterplace.org auch bei der technischen Optimierung ihres Gesamtangebotes für mobile Endgeräte.

Die Zusammenarbeit mit betterplace.org passt zu den Zielvorgaben, unter welchen sich das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation Ende 2011 konstituiert hat. Demnach wolle die Denkfabrik das gesellschaftliche Potenzial mobiler Technologien ganzheitlich betrachten und daraus Erkenntnisse für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ableiten.
 
Quelle: UD

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