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Dienstag, 26.September 2017

15.05.2013

Spannungsfeld Beruf und Ehrenamt

Wie vertragen sich Beruf und Ehrenamt? Das Technische Hilfswerk (THW) wollte es wissen und lud zum Unternehmerforum nach Berlin. Denn: Im Ernstfall stellen viele Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Katastrophenschutz frei und müssen für die Zeit des Einsatzes auf deren Arbeitskraft verzichten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, als oberster Dienstherr des THW Initiator der Veranstaltung, betonte in seiner Eröffnungsrede: "Ehrenamtliches Engagement stärkt soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbereitschaft, Improvisationsgeschick, Teamfähigkeit und Charakter". "Das sind Schlüsselqualitäten, auf die es in der Arbeitswelt ankommt."

Für die Telekom unterzeichnete Birgit Klesper (links), Senior Vice President Group Transformational Change & Corporate Responsibility (GCCR) der Deutschen Telekom, gemeinsam mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und THW-Präsident Albrecht Broemme die Absichtserklärung zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Bild: THW
Für die Telekom unterzeichnete Birgit Klesper (links), Senior Vice President Group Transformational Change & Corporate Responsibility (GCCR) der Deutschen Telekom, gemeinsam mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und THW-Präsident Albrecht Broemme die Absichtserklärung zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Bild: THW

Die Deutsche Telekom arbeitet im Bereich der Katastrophenhilfe partnerschaftlich mit renommierten Organisationen wie dem THW zusammen, um betroffenen Menschen in Notsituationen unbürokratisch und schnell zu helfen. Auf dem Berliner Forum war sie durch Birgit Klesper, Senior Vice President Group Transformational Change & Corporate Responsibility (GCCR), vertreten. „Auch wir als Unternehmen verstehen uns als Teil der Gesellschaft und daher ist es Teil unserer DNA uns entsprechend zu engagieren. Mit dem Programm "engagement@telekom" fördern wir unter anderem das ehrenamtliche Engagement unserer Beschäftigten“, beschreibt Birgit Klesper den Ansatz der Deutschen Telekom. Und: „Als Arbeitgeber profitieren wir immens vom freiwilligen Engagement unserer Mitarbeiter. Der individuelle Einsatz mit Blick über den beruflichen Tellerrand hinaus gibt dem Einzelnen wertvolle Impulse, die ihn persönlich bereichern, und zugleich hilft es, Fähigkeiten zu erwerben, die auch für den beruflichen Alltag zunehmende Bedeutung erhalten.“

Berliner Erklärung

30 der anwesenden Arbeitgeber nutzten die Veranstaltung, um mit dem Innenminister und dem THW-Präsidenten eine gemeinsame Absichtserklärung zu unterzeichnen. Sie betonen darin den hohen Stellenwert, den das ehrenamtliche Engagement in ihrem Unternehmen einnimmt, und erklären sich bereit, ihre im Technischen Hilfswerk engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erfüllung gesellschaftlich wichtiger Aufgaben zu unterstützen.

40.000 freiwillige Einsatzkräfte

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation beim Bundesinnenministerium. Das Engagement der bundesweit rund 40.000 freiwilligen Einsatzkräfte ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

 

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