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15.04.2013

Mit dem Bayer Fellowship Program ins Ausland

Der Kernpunkt des Fellowship Programs von Bayer ist Internationalität. Um angehende Naturwissenschaftler und Mediziner zu fördern, finanziert die Stiftung Science & Education Studienprojekte und Praktika mit Auslandsbezug. Auch ausländische Studenten haben die Möglichkeit, sich für Forschungsaufenthalte in Deutschland zu bewerben. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Technik-Auszubildende oder junge Berufstätige aus dem Gesundheitswesen, die im Ausland Erfahrungen sammeln möchten. Die nächste Bewerbungsrunde für die Stipendien startet am 1. Juni 2013.

Carl Duisberg ist einer der Namensgeber für die Stipendien. Foto: Bayer
Carl Duisberg ist einer der Namensgeber für die Stipendien. Foto: Bayer

Wer frisst wen im Strangford Lough? Um das Ökosystem des Sees zu erforschen, ging Peter Nelle 2009 nach Irland. Er hatte im Rahmen des Fellowship Programs von Bayer ein Stipendium für einen Aufenthalt an der Queens University Belfast erhalten: „Ich hatte mein Lehramtsstudium in Biologie und Chemie abgeschlossen und wollte lernen, wie und mit welchen Methoden sich die Nahrungsnetze in einem Gewässer untersuchen lassen.“ Die gewonnenen Erkenntnisse nutzte Nelle dann in Zusammenarbeit mit der Universität Münster zur Entwicklung realitätsnaher Materialien für den Biologieunterricht.

Das Bayer Fellowship Program

Seit 2007 unterstützt das Fellowship Program junge Menschen dabei, ihre studentischen oder beruflichen Erfahrungen im Ausland zu erweitern. Bis jetzt haben bereits über 300 Stipendiaten teilgenommen. Gemäß dem Gedanken, dass talentierter Nachwuchs die Grundvoraussetzung für langfristigen Erfolg des Unternehmens ist, schüttet die Stiftung jährlich bis zu 230.000 Euro aus. Das Programm ist dabei in vier unterschiedliche Stipendien unterteilt - alle benannt nach ehemaligen Vorständen des Unternehmens wie Carl Duisberg oder Hermann Strenger. So können sich beispielsweise Studenten im Hauptstudium der Human- und Veterinärmedizin für ein Carl-Duisberg-Stipendium bewerben. Förderschwerpunkte sind hier Projekte, die soziale Aspekte in der medizinischen Grundversorgung verfolgen und Vorhaben mit Bezug zu Fachbereichen wie etwa Onkologie oder Kardiologie haben. Dazu zählen Weiterbildungen an renommierten Einrichtungen, Famulaturen oder Aufenthalte im Rahmen einer Dissertation.

Persönliches Engagement ist Voraussetzung

Ob sich die jungen Menschen für ein Stipendium im akademischen oder im Ausbildungs-Bereich bemühen: Die Voraussetzungen sind gute Noten, ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft und persönliches Engagement. Auch benötigen die Bewerber eine schriftliche Zusage der Einrichtung, an der sie arbeiten möchten: „Prinzipiell soll die Förderung den Lebensunterhalt, die Reise- und anfallende Projektkosten decken. Das Stipendium wird im Rahmen eines individuell vereinbarten Zahlungsplans quartalsweise ausgezahlt“, erklärt die Stiftung. Diese unterstützt die Stipendiaten bis zu einem Jahr. Bevor der Stiftungsrat über die Teilnahme entscheidet, müssen sich die Kandidaten einem mehrstufigen Auswahlverfahren und einer Interview-Runde stellen. Die diesjährige Vergabesitzung findet am 6. September statt.

Das Climate Fellowship

Bayer ergänzt das reguläre Fellowship Program durch verschiedene Zusatzangebote wie beispielsweise den Climate Fellows. Im Rahmen des Klimaprogramms des Unternehmens vergibt die Stiftung Stipendien an engagierte und naturwissenschaftlich begeisterte Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren aus Deutschland. Diese setzen sich in Schule und Freizeit intensiv mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinander. Werden sie ausgewählt, dürfen sie in den Sommerferien das „Sustainability Camp“ von Bayer in den Vereinigten Staaten besuchen: „Dort können die Teilnehmer in praxisnahen Projekten ihre Interessen und Talente weiterentwickeln, sich untereinander austauschen und Kontakte zu US-amerikanischen Schülern knüpfen“, erklärt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung. Zu dem zweiwöchigen Programm gehören neben Vorträgen und Gesprächen mit Experten, auch Exkursionen mit Experimenten in der freien Natur: „Es ist wichtig, dass sich auch Jugendliche schon mit dem Erhalt von existentiellen Lebensgrundlagen auseinandersetzen. Gerade bei den Themen Mobilität, Konsum und Energie sind nachhaltige Lösungen gefragt, die letztlich einen ökologischen Wandel der Gesellschaft bewirken können“, sagt Krishya Sritharen, Teilnehmerin des vergangenen Nachhaltigkeits-Camps. Im Anschluss daran lädt die Stiftung die Schüler zu einem Wettbewerb um die „beste Klimaidee“ ein. Dabei setzen sich die Schüler schriftlich mit dem Klimaschutz auseinander.

Bayer Science & Education Foundation

Neben dem Fellowship Program ist das Schulförderprogramm auch Teil der Bayer Science & Education Foundation: „In diesem Rahmen unterstützt die Stiftung Schulprojekte, die durch zusätzliche Bildungsangebote den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht besser machen“, informiert die Stiftung. Damit sollen die Bildungschancen im Einzugsgebiet der Unternehmensstandorte gesteigert werden. Außerdem vergibt die Stiftung verschiedene Wissenschaftspreise, die Forschungsleistungen auf den Gebieten Chemie, Biochemie, Medizin und Klimaforschung auszeichnen.

 
Quelle: UD

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