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21.02.2013

HypoVereinsbank und Stiftung Pfennigparade schließen „Soziale Partnerschaft“

Die HypoVereinsbank und die Stiftung Pfennigparade haben einen Vertrag für „Soziale Partnerschaft“ geschlossen. Ziel ist die nachhaltige Unterstützung der Pfennigparade, Menschen mit Körperbehinderung zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Die Zusammenarbeit soll durch die Partnerschaft zukünftig noch intensiviert werden.

HVB Verwaltungsgebäude in München, hier werden auch Aufgaben von Mitarbeitern der Pfennigparade übernommen. Foto: HVB
HVB Verwaltungsgebäude in München, hier werden auch Aufgaben von Mitarbeitern der Pfennigparade übernommen. Foto: HVB

Bereits jetzt schon kooperieren die HypoVereinsbank und deren Mutterkonzern, UniCredit, mit der Pfennigparade in ganz unterschiedlichen Bereichen. So hat die Pfennigparade unter anderem die Qualitätssicherung, digitale Erfassung und Archivierung von jährlich über 200.000 Kreditverträgen übernommen. Zudem übernimmt die Organisation das Binden von Geschäftsberichten sowie das künstlerische Gestalten und den Druck von Weihnachtskarten. Ebenso unterstützten in der Vergangenheit IT-Experten und kaufmännische Sachbearbeiter der Pfennigparade die UniCredit Gruppe vor Ort im Unternehmen. "Die Pfennigparade leistet einen herausragenden Beitrag, Menschen mit Handicap am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben zu lassen", sagt Stefan Löbbert, Leiter Corporate Sustainability Management der HypoVereinsbank. "Wir freuen uns, diese Initiative zu unterstützen und gleichermaßen davon zu profitieren." Die Zusammenarbeit ist Teil der Corporate Citizienship-Strategie der HypoVereinsbank. Sie umfasst eine Reihe von Maßnahmen mit denen sich die Bank sozial für die Gesellschaft vor Ort engagiert.

Die Pfennigparade kooperiert mit einigen renommierten Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen: So können die Pfennigparade und das Partnerunternehmen auf Basis etablierter Prozesse ganz gezielt anstreben, ausgewählte Stellen beim Partnerunternehmen langfristig mit fachlich geeigneten, körperbehinderten Mitarbeitern der Pfennigparade zu besetzen ("Außenarbeitsplätze"). Weiterhin kann eine Vielzahl an Dienstleistungen, die vom Partnerunternehmen am Markt eingekauft werden, ebenfalls über das Leistungsangebot der Werkstätten und Integrationsunternehmen der Pfennigparade bezogen werden.

„Das Konzept ist keine Einbahnstraße, sondern ermöglicht einen Mehrwert in beide Richtungen“, so Thomas Heymel, Leiter Corporate Development der Pfennigparade.
„Unsere körperbehinderten Mitarbeiter haben die einmalige Chance, mit nichtbehinderten Kollegen in großartigen Aufträgen und Projekten mitzuarbeiten. Im Gegenzug erhält das Partnerunternehmen professionelle Leistungen in hoher Qualität. Ein weiterer Effekt ist, dass durch ein authentisches, direktes gesellschaftliches Engagement und gerade im Falle der Außenarbeitsplätze durch die Nähe zu körperbehinderten Kollegen, die Unternehmenskultur im Partnerunternehmen nachhaltig positiv beeinflusst wird.“

Über die Stiftung Pfennigparade:

Anfang der 1950er Jahre in Folge der Polio-Epidemie gegründet, gehört die Stiftung Pfennigparade mit Hauptsitz in München-Schwabing mittlerweile zu den größten Rehabilitationszentren Deutschlands. Mehr als 2.500 körperbehinderte und nichtbehinderte Menschen nutzen täglich die Angebote der Pfennigparade für ein selbst bestimmtes Leben. Hierzu gehören ein aufeinander abgestimmtes, integratives Schulsystem mit besonderen Lernkonzepten, vielseitige Arbeitsplätze für körperbehinderte Menschen sowie unterschiedliche Wohnformen. Umfassende therapeutische Förderung, medizinische und psychologische Betreuung, Fahr-, Pflege-, Sozial- und Beratungsdienste runden das Angebot ab. Mit ihrem einmaligen Dienstleistungsspektrum haben sich die Werkstätten und das  Integrationsunternehmen der Pfennigparade mit über 900 Mitarbeitern als starker Partner für Wirtschaft und Gesellschaft etabliert. Professionelle Leistungen bilden dabei eine Brücke zwischen anspruchsvollem unternehmerischen Denken und sozialem Engagement.

 
Quelle: UD / cp

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