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15.01.2013

DPD Initiative erntet positive Resonanz

„Die Unterstützung durch DPD war eine ganz tolle Angelegenheit - einmal die finanzielle Zuwendung und dazu der menschliche Einsatz durch die DPD Helfertage.“ Brigitte Bühler vom Verein „Wegweiser für Bedürftige und Obdachlose“ in Aschaffenburg berichtet begeistert von der Hilfe durch den Paketdienst DPD. Diese kam dem Verein in den letzten Jahren durch die Teilnahme an der „DPD Initiative für Menschen in Aschaffenburg“ zu Gute. Jährlich ruft das Unternehmen dazu einen Wettbewerb aus, in dem sich gesellschaftlich relevante Projekte um Unterstützung bewerben können. Jetzt hat der Paketdienstleister die Bewerbungsphase für die nächste Runde eröffnet: Bis zum 15. März können sich Vereine, Initiativen und Organisationen aus Aschaffenburg bewerben.

Beim Startschuss zur „DPD Initiative für Menschen in Aschaffenburg“: DPD CEO Arnold Schroven (DPD) mit Andy Grützbach, Brigitte Bühler und Renate Elter (Wegweiser) sowie Klaus Herzog, (OB Aschaffenburg). Foto: DPD
Beim Startschuss zur „DPD Initiative für Menschen in Aschaffenburg“: DPD CEO Arnold Schroven (DPD) mit Andy Grützbach, Brigitte Bühler und Renate Elter (Wegweiser) sowie Klaus Herzog, (OB Aschaffenburg). Foto: DPD

Seit 2009 hat DPD im Rahmen der Initiative für Menschen in Aschaffenburg 27 Projekte mit insgesamt 90.000 Euro unterstützt. Nun stiftet das Unternehmen wieder 30.000 Euro für Organisationen, deren Projekte das Wohl der Aschaffenburger fördern sollen. „Erklärtes Ziel der Initiative ist es, bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen: Wir schaffen keine Konkurrenzangebote, sondern helfen dabei, die Ideen anderer zu verwirklichen“, sagt Ina Maier, Projektmanagerin bei DPD. Dem Verein Wegweiser sicherte die Unterstützung durch die DPD-Initiative sogar seine Existenz: Als der Verein sehr knapp bei Kasse war, erhielt Brigitte Bühler den Rat, sich bei der Initiative der DPD zu bewerben. „Wir sind ein winziger Verein und hatten eigentlich gar keine Hoffnung auf Erfolg. Aber siehe da: Wir bekamen zwei Mal einen Geldpreis von 1.000 Euro. Der hat uns total gerettet.“

Der Verein Wegweiser bietet Obdachlosen, Rentnern, Strafentlassenen und anderen Menschen, die Gesellschaft suchen, eine Anlaufstelle für Gespräche und günstige Mahlzeiten. In den Anfängen hatte der Verein oft mit Vorurteilen zu kämpfen, berichtet Bühler: „Als wir die Räumlichkeiten mieteten, haben wir natürlich auch die Nachbarn gefragt. Wenn wir erzählt haben, was wir machen wollen, haben viele die Nase gerümpft.“ Bühler hat oft erlebt, dass die Menschen denken, die Besucher des Vereins seien einfach zu faul zum Arbeiten und hätten daher kein Geld. Dem widerspricht sie aber vehement: „Unter den Besuchern sind zum Beispiel Rentner, die viele Jahre hart gearbeitet haben, die aber jetzt eine so geringe Rente bekommen, dass sie auf Hilfe angewiesen sind.“

DPD Helfertage: Wer einmal mitmacht, bleibt dabei

Neben der finanziellen Zuwendung unterstützte DPD den Wegweiser zudem durch personellen Einsatz: Im Rahmen der DPD Helfertage engagieren sich die Mitarbeiter des Paketdienstleisters und helfen dort, wo es den Vereinen und Organisationen fehlt. Auch bei dem Verein Wegweiser: „Einige Mitarbeiter von DPD kamen und halfen uns beim Aufbau einer dringend benötigten Küche in unseren Räumlichkeiten“, berichtet Bühler. Über die Hilfe der DPD-Mitarbeiter bei der handwerklichen Arbeit hinaus freute sie sich vor allem über den Austausch, der während der Aktion zwischen den Helfern und den Besuchern des Vereins entstand. „Es waren alle mit Freude an der Arbeit - dabei entstand ein freundschaftliches Verhältnis und darüber die Gelegenheit, Vorurteile gegen Menschen wie die Besucher unserer Einrichtung, abzubauen“, so Bühler.  

Die Helfertage treffen auch auf Seiten der Mitarbeiter von DPD auf Begeisterung. Das freut vor allem die Verantwortlichen, die diese Aktion ins Leben riefen. „Wir waren anfangs sehr gespannt, wie die Idee bei den Mitarbeitern ankommen würde", erinnert sich Ina Maier: „Das Engagement der Mitarbeiter ist freiwillig, und nicht jeder tauscht gerne den Anzug mit einem Blaumann.“ Aber die Bedenken waren grundlos - etwa jeder dritte Angestellte am Standort Aschaffenburg packt bei einem Helfertag mit an. „Und wer einmal mitmacht, der bleibt dabei: Der direkte Kontakt und Austausch mit den Menschen, die von den Helfertagen profitieren, begeistert die Mitarbeiter. Und auch die Zusammenarbeit mit Kollegen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Hierarchieebenen macht viel Freude - das ist Teambuilding im wahrsten Sinne des Wortes.“

Bürgerschaftliches und unternehmerisches Engagement verbinden

Den Startschuss für die vierte Runde der „DPD Initiative für Menschen in Aschaffenburg“ gaben nun DPD CEO Arnold Schroven und Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg. „Der Verein Wegweiser steht exemplarisch dafür, wie wertvoll die Kombination aus bürgerschaftlichem und unternehmerischem Engagement sein kann“, sagte Herzog während eines vor Ort Termins zur Eröffnung des Wettbewerbs. „Ich kann an alle anderen sozialen Initiativen in unserer Stadt nur appellieren, ebenfalls die Hilfe von DPD in Anspruch zu nehmen und sich jetzt um Unterstützung zu bewerben“, so Herzog.

Bis Mitte März ist Zeit, die Bewerbungen einzureichen. Dann trifft eine unabhängige Jury, die dieses Jahr neben Klaus Herzog aus dem stellvertretenden evangelisch-lutherischen Dekan Rudi Rupp sowie DPD CEO Arnold Schroven besteht, das Urteil. Die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt im April.

 
Quelle: UD

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