31.05.2012

Vodafone und betterplace.org bauen digitalen Marktplatz für soziales Engagement auf

Viele Menschen sind bereit, sich mit ihrer Zeit sozial zu engagieren. Mobilität sowie zeitliche und räumliche Unabhängigkeit sind aber wichtige Kriterien für die Akteure der Internet-Gesellschaft. In einer mobilen Gesellschaft erwarten sie zunehmend, dass sie ihr soziales Engagement von unterwegs über ihr Smartphone steuern und organisieren können - wie sie es auch von ihren Bankgeschäften und Online-Einkäufen gewohnt sind. Deshalb baut Vodafone Deutschland gemeinsam mit der Spendenplattform betterplace.org in dreijähriger Partnerschaft eine innovative mobile Plattform für das Ehrenamt auf.

(Screenshot)
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Unter anderem entsteht eine mobile Ehrenamtsvermittlung, mit der Smartphone-Nutzer in ihrer Umgebung Projekte suchen können, für die sie sich mit einer Zeitspende einsetzen wollen. Soziale Organisationen werden mit der neuen Plattform neue Freiwillige für ihre Projekte finden können. Die Kooperation wird heute in Bonn im Rahmen von „Engagement fairbindet“ - einer Veranstaltung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - erstmals öffentlich vorgestellt. Es ist eine der größten Investitionen in ein Sozialunternehmen, die es in Deutschland bisher gab.
 
"Viele junge Menschen möchten sich engagieren, aber nicht immer fest in Vereinsstrukturen eingebunden sein. Es gilt also die hohe Bereitschaft für gesellschaftliches Engagement und veränderte Lebensentwürfe im Internet-Zeitalter zusammenzubringen. Damit stärken wir das Ehrenamt und erreichen ganz neue Zielgruppen für gesellschaftliches oder soziales Engagement in Deutschland", erklärte Thomas Ellerbeck, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland, zum Start der Zusammenarbeit. "Die Plattform wird der digitale Treffpunkt für das Ehrenamt. Projekte und Menschen finden zusammen. Das soziale Engagement macht sich damit auf in das mobile Zeitalter", so Thomas Ellerbeck.
 
Auch für betterplace.org ist die Partnerschaft von großer Bedeutung. „betterplace.org konnte den Menschen in den letzten fünf Jahren helfen, Tausende Projekte per Geldspenden zu realisieren. Nun schaffen wir dafür auch im Bereich der Zeitspenden die Vorrausetzungen - und das dank der Unterstützung von Vodafone mit dem nötigen „mobilen“ Schub und einer langen Ausdauer“, so Till Behnke, Gründer von betterplace.org. Die Grundphilosophie der Partnerschaft ist eng an das bestehende Konzept von betterplace.org angelegt: „Wichtig ist, dass auch das Zeitspenden genauso einfach, direkt und transparent möglich sein wird, wie es jetzt bereits das Geldspenden ist. Nur dann können wir die Einstiegshürden senken und mehr Menschen - gerade auch jüngere - für das Ehrenamt begeistern“, so Till Behnke. „Die Bereitschaft junger Menschen, etwas für die Gesellschaft zu leisten, ist ungemein hoch. Wir müssen den Zugang einfacher und direkter gestalten, das mobile Internet nutzen und so die Einstiegshürden senken“, so Thomas Ellerbeck.
 
Einer der ersten Schritte ist es, gemeinsam mit Akteuren aus dem Ehrenamtsbereich zu entscheiden, wie die mobile Plattform für alle Beteiligten am Wirksamsten umzusetzen ist. Erste Gespräche wurden bereits geführt. Es bestehen weitere gemeinsame Ideen für die Plattform, die in den nächsten Monaten und Jahren auf eine gemeinsame Umsetzung durch Vodafone, betterplace.org und den sozialen Sektor warten. So soll auch das „Corporate Volunteering“, also das ehrenamtliche Engagement im Unternehmensumfeld, mit der Anwendung mobilisiert und einfacher gestaltet werden. Ab November 2012 werden App und mobile Webseite einsetzbar sein und dann kontinuierlich ausgebaut. Beta-Versionen sind bereits ab September verfügbar.
 
Quelle: UD / cp

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