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29.05.2012

Telekom fördert Respekt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung

Im Jahr der Paralympischen Spiele in London und kurz vor dem erstklassig besetzten EM 2013 PRE Nationenturnier im Rollstuhlbasketball in Frankfurt am Main fand nun eine Sportveranstaltung der besonderen Art statt: Vier Nationalspieler und Paralympics-Teilnehmer vermittelten jungen Menschen an der Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule die technischen Grundlagen des Rollstuhlbasketballs. Gemeinsam setzen sie sich im Rahmen der bundesweiten Schulinitiative "Neue Sporterfahrung" der Deutschen Telekom als Vorbilder für die herausragenden Leistungen im Behindertensport und für gegenseitigen Respekt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ein.

Foto: Deutsche Telekom
Foto: Deutsche Telekom

Den Rollstuhl koordinieren, dabei dribbeln und mit einem Korbwurf punkten: Was sportliche Leistungen für Menschen mit Handicap bedeuten, ist den meisten Jugendlichen unbekannt. Ein Zustand, den die Telekom mit der "Neuen Sporterfahrung" ändern möchte. Der aktuelle Projekttag ist Teil der Schulinitiative, die in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband, dem Deutschen Fußball-Bund, dem Deutschen Rollstuhlsportverband und den jeweiligen Kultusministerien bundesweit durchgeführt wird. Dazu besuchten die Nationalspieler und Paralympics-Teilnehmer Johanna Welin (USC München), Sebastian Wolk (RSC Frankfurt) sowie Thomas Böhme und Jan Haller (beide vom aktuellen Championsleague-Sieger RSV Lahn-Dill) die Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule.

Zwischen März und Juni 2012 testen rund 6.000 Schüler der Klassen sieben bis zehn an 55 weiterführenden Schulen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland, wie sich eine Sportart mit Behinderung ausüben lässt. Die jungen Menschen lernen, wie koordinativ anspruchsvoll die Beherrschung eines Rollstuhls mit Ball und wie ungewohnt eine Orientierung ohne Sehvermögen beim Blindenfußball ist.

Mit Blick auf die Paralympischen Spiele unterstreicht Mannschaftskapitän Sebastian Wolk die Bedeutung der Initiative: "Die Spitzenleistungen von Sportlern mit Handicap brauchen auch außerhalb der Paralympics eine Bühne, um sie ins Bewusstsein der Menschen zu rufen. Gemeinsam müssen wir gerade auch durch solche Projekte die Begeisterung und Freude am und durch Sport in die Öffentlichkeit tragen." Nationalspieler Jan Haller ergänzt: "Was zwischen behinderten und nicht-behinderten Sportlern längst zur Normalität geworden ist, sollte sich auch im öffentlichen Bewusstsein widerspiegeln. Die Schüler erfahren, dass mit gegenseitigem Respekt ein faires Miteinander möglich ist - und das nicht nur in der Sporthalle.“

Das Projekt "Neue Sporterfahrung" gibt Jugendlichen die Möglichkeit, Sport aus der Perspektive eines Behinderten zu treiben. Eine wichtige Erfahrung für das Leben, wie Nationalspielerin Johanna Welin meint: "Das öffentliche Interesse am paralympischen Spitzensport nimmt zu. Jetzt gilt es, diesen Trend auch in die Breite zu tragen. Die neue Sporterfahrung wird den Schülern auch neue Denkanstösse geben - da bin ich sicher."

Seit Start der Telekom-Initiative im Oktober 2009 haben bereits mehr als 400 Schulen und über 45.000 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Bayern, Berlin und Brandenburg mit Begeisterung und großem Engagement teilgenommen.

Mehr Informationen zur Telekom-Initiative unter www.neue-sporterfahrung.de.

 
Quelle: UD / cp

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