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02.04.2012

GOTEACH bündelt Engagement von Deutsche Post DHL zur weltweiten Förderung von Bildung

Als weltweit tätiges Unternehmen mit derzeit über 470.000 Mitarbeitern hat die Deutsche Post DHL einen hohen Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften. Doch überall auf der Welt - auch in Deutschland - entscheidet die Herkunft junger Menschen über ihre Bildungschancen und berufliche Zukunft. Zahlreiche von ihnen haben nur beschränkten oder gar keinen Zugang zu schulischer und beruflicher Ausbildung. Um das zu verbessern, engagiert sich die Deutsche Post DHL seit langem für ein gerechteres Bildungssystem. Die dazugehörigen Projekte bündelt das Unternehmen in dem Bildungsprogramm „GoTeach“.

Fotos (2): Deutsche Post DHL
Fotos (2): Deutsche Post DHL

GoTeach ist eines von drei Konzernprogrammen im Bereich Unternehmensverantwortung. Unter dem Motto Living Responsibility konzentriert sich Deutsche Post DHL außerdem auf den Umweltschutz (GoGreen) und das Katastrophenmanagement (GoHelp) und unterstützt das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern in konzernweiten und lokalen Projekten. Den Grundstein von GoTeach legte die Deutsche Post DHL im Jahr 2009 durch die Partnerschaft mit der Initiative Teach First Deutschland. Im Rahmen dieser Initiative werden regelmäßig Hochschulabsolventen mit besonderer persönlicher Eignung und überdurchschnittlichen akademischen Leistungen gesucht, um für zwei Jahre an Haupt-, Real- oder Gesamtschulen Unterstützung zu leisten. Dabei bieten sie den Lehrern ihre Hilfe an, organisieren Lerngruppen für die Schüler, stehen ihnen als Berater und Coachs zur Seite oder betreuen sie bei den Hausaufgaben. Drei Monate lang werden die Hochschulabsolventen auf diesen Einsatz vorbereitet und zu sogenannten „Fellows“ ausgebildet. Die Deutsche Post DHL ist einer der Gründungspartner und gleichzeitig größter finanzieller Unternehmensförderer von Teach First Deutschland.

Eigene Projekte zur Unterstützung von Teach First Deutschland

Der Konzern unterstützt die Initiative auch durch eigene Projekte wie zum Beispiel dem Sommercamp. Das zweiwöchige Camp richtet sich an Schüler der siebten und achten Klasse und findet in den Sommerferien statt. Spiel und Sport sowie Projekte in Sachen Medien, Kreativität, Gesundheit, Umwelt und Natur füllen dort die Freizeit der Jugendlichen. Ziel ist dabei die Förderung von Fachwissen, sozialen Kompetenzen sowie der Kommunikations- und Teamfähigkeit der Jugendlichen. Die Betreuung übernehmen Pädagogen der „Deutschen Kinder und Jugendhilfe“, die ebenfalls Partner des Sommercamp-Konzepts ist. Aber auch Mitarbeiter der Deutschen Post DHL können sich als freiwillige Helfer engagieren. Zudem begleiten die Fellows im Rahmen ihrer Vorbereitungszeit für den schulischen Einsatz die Sommercamps.

Ergänzt wird das Teach First Deutschland Programm seitens der Deutschen Post DHL durch das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter: Sie können zum Beispiel im Rahmen von „Chance4you“ für 15 Monate ein Mentoring für Haupt-, Real-, oder Gesamtschüler übernehmen, um sie durch Beratung und Coaching in ihrer persönlichen Lebensplanung zu unterstützen. Sie helfen bei der Wahl der richtigen Ausbildung, bei der Förderung ihrer sozialen Kompetenzen oder ihrer mündlichen Ausdrucksweise. Bei „Engage4chanhge“ werden dagegen Führungskräfte der Deutschen Post DHL für 15 Monate Mentor eines Fellows. Ziel ist, die Fellows in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihren beruflichen Einstieg nach dem schulischen Einsatz zu erleichtern. So haben auch die Führungskräfte des Unternehmens Gelegenheit, qualifizierte und engagierte junge Menschen kennenzulernen, die das Potenzial für eine Tätigkeit bei der Deutschen Post DHL mitbringen. Besteht gegenseitiges Interesse kann der Einstieg in den Konzern erleichtert werden.

Partnerschaft mit „Teach For All“

2010 erweiterte die Deutsche Post DHL ihr Engagement dann um die Partnerschaft mit der Initiative „Teach For All“. Die Grundidee dieses Projekts ist ähnlich der von Teach First Deutschland. Bei Teach For All werden herausragende Hochschulabsolventen unterschiedlicher Fachrichtungen als Lehrkräfte für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten weltweit vermittelt. Deutsche Post DHL unterstützt die lokalen Partnerorganisationen von Teach For All in Peru, Chile, Argentinien, Indien Spanien und Brasilien. Durch den Einsatz der Fellows wird eine deutliche Verbesserung der Lernergebnisse und -situation der Schüler erreicht. Zudem zeigt die Erfahrung, dass sich die Fellows auch nach ihrem Schuleinsatz weiterhin für mehr Bildungsqualität einsetzen. Die Deutsche Post DHL will durch den Einfluss der Teach For All-Partnerorganisationen in den verschiedenen Ländern eine Verbesserung der Bildungschancen für benachteiligte Schüler erreichen.

DHL

Individuelle Projekte mit den SOS-Kinderdörfern

Im gleichen Jahr ging die Deutsche Post DHL im Rahmen des Programms GoTeach auch die Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer“ ein. Hierbei soll Kindern ohne elterliche Betreuung oder aus schwierigen Familienverhältnissen der Zugang zu einer Schul- und Berufsausbildung erleichtert und so ihre Berufschancen erhöht werden. Geeignete Maßnahmen werden von den Partnern von DHL und SOS-Kinderdörfer in den verschiedenen Ländern individuell entwickelt. Wie zum Beispiel in Madagaskar: Der dort ansässige DHL-Standort und eine lokale SOS-Kinderdorf-Organisation haben hier gemeinsam ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen, das die Begleitung eines jungen Erwachsenen durch einen DHL Mitarbeiter über zehn Monate beinhaltet. In dieser Zeit verschaffen die Mentoren ihren Zöglingen einen Einblick in das Unternehmen und in die Arbeitswelt. So wollen sie die Jugendlichen bei ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Integration unterstützen und motivieren.

Unterstützung von Hochschulen, Organisationen und sozialen Einrichtungen weltweit

Darüber hinaus engagiert sich die Deutsche Post DHL weltweit  durch viele weitere einzelne Projekte für mehr Bildungsgerechtigkeit und bietet immer auch ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zum freiwilligen Einsatz. Die Kooperationen mit der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU) in Jordanien ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen. An der GJU bietet der Fachbereich Logistik und DHL Express Jordanien den Logistik-Studenten Trainingsmaßnahmen in DHL-Hubs, in den Büros des Unternehmens sowie im DHL Innovation Center in Deutschland an. In einem anderen Beispiel aus Afrika arbeitet DHL Kenya mit dem „Kenya Network for Women with HIV/AIDS“ im Rahmen eines Mentoring-Programms zusammen. Im Fokus stehen hier erkrankte oder anderweitig durch die Krankheit betroffene High-School-Schüler, die vor ihrem Abschluss stehen. Sie erhalten durch Mitarbeiter von DHL einen Einblick in den Unternehmensbereich, der sie am meisten interessiert und sollen so bei ihrer Berufswahl unterstützt werden. In Tansania unterstützen zehn Mitarbeiter der Deutschen Post DHL die Organisation „Jambo Bukoba“. Sie bietet Schulungen für Lehrer, die Kindern durch Sport mehr Selbstbewusstsein, Teamgeist und eine gesunde Lebensweise vermitteln wollen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter fungieren als Botschafter der Organisation und helfen durch dolmetschen, Transport oder organisatorisches aus. Ähnliche Programme, die die Karriereaussichten junger Menschen verbessern sollen, finden auch in Großbritannien statt. Hier werden sie vor allem durch die DHL UK Stiftung organisiert und gefördert. Vom richtigen Umgang mit Medien über Unterstützung von Erziehern bis zu sportlichen Aktivitäten ist auch unter den DHL-Projekten in Deutschland alles dabei. So lernen beispielsweise Kinder im Grundschulalter durch „Clixmix“ den sicheren und spielerischen Einstieg ins Internet und werden an unterschiedliche Medien herangeführt. Unterstützung in Kindertagesstätten oder Schulen leisten Mitarbeiter der Deutschen Post DHL, die sich hier ehrenamtlich als Vorlesepaten engagieren. Und für Mädchen, die sich für Fußball interessieren, bietet das Unternehmen seit 2010 ein zehntägiges Fußballcamp an.

Gesellschaftliche Projekte unterstützen ein positives Unternehmensimage

Das freiwillige Engagement der Mitarbeiter hat für die Deutsche Post DHL eine große Bedeutung: Lokale gesellschaftliche Projekte können so besser gefördert werden und verhelfen dem Konzern zu einem guten Image als Arbeitgeber und Unternehmen. Zudem wirkt sich die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch den Konzern positiv auf die Loyalität der Angestellten aus. Um den Einsatz der Mitarbeiter entsprechend zu würdigen, rief die Deutsche Post DHL 2010 den „Living Responsibility Fund“ ins Leben. Damit werden Projekte finanziert, die von Mitarbeitern durchgeführt und unterstützt werden. Pro Jahr können 300.000 Euro für lokale gesellschaftliche Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Datenerfassung der Projekte

All die umfassenden Daten der Vielzahl an Projekten auf der ganzen Welt sammelt das Unternehmen in einer online Datenbank. Darin tragen die Mitarbeiter eine Projektbeschreibung, Informationen zur Partnerorganisation sowie Daten zum In- und Output ihrer Aktivitäten ein. Dabei orientiert sich die Deutsche Post DHL an der „iooi-Methode“ (Input, Output, Outcome, Impact), die der Konzern gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und anderen deutschen Unternehmen entwickelt hat. Dadurch soll ein strategischer, nachhaltiger Ansatz und eine transparente Berichterstattung gefördert werden.

 
Quelle: UD

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