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30.09.2011

Gemeinsamkeiten sind stärker als Unterschiede

„Ich wurde nie wirklich als Deutscher angesehen. Im besten Fall war ich nur ein gut integrierter Ausländer“, sagt der 20-jährige Baran Keskin. Er ist Mitbegründer des Projekts „WorldCitizen“, welches deutlich macht, dass die Gemeinsamkeiten der Menschen auf der Welt stärker sind als ihre Unterschiede. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative für Jugendliche „Think Big“ von Telefónica Germany unterstützt. WorldCitizen steht außerdem im Mittelpunkt der nun gestarteten Social Campaign des Unternehmens, die zeigt, wie aus Ideen junger Menschen Großes werden kann. Telefónica will so noch mehr junge Menschen motivieren, sich für ihr Umfeld einzusetzen, und sein soziales Engagement in der Öffentlichkeit bekannt machen.

Foto: Telefónica

Plakate in der Berliner Innenstadt, ein dazugehöriger Making-Of Film, die Website weareworldcitizen.de und Armbänder machen derzeit auf das Projekt WorldCitizen aufmerksam. Durch die Unterstützung von Telefónica werden die Möglichkeiten der unterschiedlichen Medienkanäle genutzt. So darf auch der Auftritt von WorldCitizen in den sozialen Netzwerken nicht fehlen. Hierfür wurde ein interaktives Online-Spiel entwickelt, das über Facebook ab Ende Oktober verbreitet wird. In Alltagssituationen erleben die Spieler überraschende Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen und der Gedanke des Projekts wird ihnen näher gebracht. Die Botschaft ist: Wir alle sind Weltbürger.

Baran Keskin kennt es zur Genüge, ständig mit den Unterschieden zwischen den Menschen konfrontiert zu werden. Früher wusste er nie, wie er sich vorstellen sollte: Als Deutscher, Kurde, Türke, Deutschtürke, Deutschkurde oder auch kurdischer Türke? „Ich glaube, dadurch wird deutlich, in was für einer verzwickten Lage ich war. Immer auf der Suche nach der Zugehörigkeit und Frage: Wer bin ich überhaupt? Ziemlich lange war ich auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage und habe mich dadurch versucht überall einzufinden. Leider konnte ich nie sagen, dass ich wirklich dazu gehört habe“, berichtet Baran. Auf die Initiative seines Freundes Salah Said gründeten er und Hans Storck das Projekt WorldCitizen. Es soll den Menschen eine gemeinsame Identität als „Weltbürger“ geben, in dem es den Dialog zwischen Religionsgemeinschaften, Volksgruppen und Menschen aus verschiedenen Klassen fördert.

Die 3-Step-WorldCitizen Methode

Die Gründer haben dafür eine eigene Methode entwickelt - die sogenannte 3-Step-WorldCitizen Methode: Dabei geht es im ersten Schritt zunächst darum, dass die Teilnehmer durch Erlebnisberichte, Präsentationen oder Dialoge Gemeinsamkeiten entdecken. Im zweiten Schritt wird dann die Idee der WorldCitizen-Identität und ihr Ziel erläutert. Im Fokus steht die Frage „Wer bin ich?“. Es geht darum, die Identität der Teilnehmer zu erforschen: Was macht den Einzelnen von ihnen aus, worüber definieren sie sich? Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, sich über Nationalitäten oder Religionen zu  definieren - wichtig ist nur, den Menschen nicht darauf zu reduzieren. Durch das nähere Kennenlernen fällt es den Teilnehmern leichter, sich in den anderen hineinzuversetzen. Danach erfolgt der dritte Schritt durch eine Diskussionsrunde, wobei der Austausch auf der WorldCitizen Ebene stattfindet. Am Ende des Treffens werden unter den Teilnehmern zwei Repräsentanten ausgewählt, die dann zum WorldCitizen Netzwerk und zu offiziellen Mitgliedern des Vereins gehören. Ihre Aufgabe ist es, den Dialog weiterzuführen und die Idee des WorldCitizen zu verbreiten.

O2 fördert Projektideen Jugendlicher

Foto: Telefónica Germany
Foto: Telefónica Germany

Mit dieser Projektidee bewarben sich die drei Zwanzigjährigen bei der Initiative „Think Big“ von Telefónica Germany. Hierzulande startete Think Big in Kooperation mit der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS), das auf die Unterstützung des Engagements von Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 abzielt. Der Fokus der Initiative liegt auf der Unterstützung von Projekten, die durch Jugendliche ins Leben gerufen und durchgeführt werden. Unter dem Motto „Unser Kiez. Unsere Idee“ können Jugendliche auf der Projekthomepage www.o2thinkbig.de ihre Projektideen einreichen. Wird ihre Idee ausgewählt, stellt ihnen Telefónica für die Projektumsetzung bis zu 400 Euro sowie pädagogische Begleitung vor Ort zur Verfügung. Außerdem erhalten sie Unterstützung von Telefónica Mitarbeitern, die sich freiwillig engagieren und zum Beispiel bei rechtlichen Fragen oder der Öffentlichkeitsarbeit weiter helfen können. Damit sich möglichst viele Jugendliche bewerben können, sind die Kriterien einfach: Das Projekt muss von Anfang bis Ende von Jugendlichen durchgeführt werden, gemeinnützig sein, Aspekte des Alltags Jugendlicher berühren und so viele Gleichaltrige erreichen wie möglich. Mindestens 50 Prozent bildungs- und sozial benachteiligte Jugendliche sollen aktiv an Think Big teilnehmen. Bis 2015 sollen deutschlandweit mehr als 50.000 Jugendliche erreicht werden.

Think Big stärkt Eigeninitiative und Selbstbewusstsein

Telefónica und die DKJ S wollen mit diesem Projekt Jugendliche in ihren Ideen unterstützen und ihnen zeigen, dass sie mit Eigenengagement viel bewirken können. Die Projektidee basiert auf der Problematik, dass viele Jugendliche vor dem Eintritt in das Erwachsenenleben Misserfolge erleben. Sei es auf dem Weg zum Schulabschluss, bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz sowie bei der Wahl der richtigen Arbeitsstelle. Rückschläge wie diese bewirken häufig, dass die Jugendlichen unsicher werden und ihr Selbstbewusstsein sinkt. Viele Jugendliche beginnen zu resignieren - sie verlieren den Glauben an sich und denken, ihre Ideen seien nichts wert. Das Projekt Think Big soll das Gegenteil beweisen. WorldCitizen ist dabei ein Projekt unter vielen, das eindrucksvoll beweist, wie aus den Ideen Jugendlicher Großes werden kann. Die Maßnahmen wie die Print- und Onlinewerbung für WorldCitizen wurden von den Gründern des Projekts in Zusammenarbeit mit den Kommunikationsexperten von Telefónica Germany entwickelt.

Dabei wird auch der Nutzen für das Unternehmen selbst deutlich: Auf diese Weise kann es die Medienkompetenz Jugendlicher stärken und ihnen die sinnvolle Anwendung der modernen Kommunikationsmittel nahe bringen. So verfolgt Telefónica mit der Social Campaign auch das Ziel, das soziale Engagement der Marke o2 in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Auch bestehende und mögliche Kunden sollen davon erfahren und es mit der Marke O2, in Verbindung bringen.

Lesen Sie in Kürze hier bei UmweltDialog ein ausführliches Interview mit Dr. Roland Kuntze, Leiter Corporate Communications Telefónica, über die Initiative Think Big.

 
Quelle: UD

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