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02.09.2011

Mit dem Bayer-Stipendium zum "Sustainability Camp" in den USA

Mit einem Bayer-Stipendium in die USA - für Sören Etler aus Kremperheide ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. In den Sommerferien reiste der Schüler mit sieben weiteren Stipendiaten zum „Bayer Sustainability Camp“ nach Pittsburgh (Pennsylvania). Auf dem Programm des zwölftägigen Seminars im Rahmen des Bayer-Klimaprogramms, an dem auch fünf Schüler aus Amerika teilnahmen, stand das große Thema Nachhaltigkeit.

Der Schüler Sören Etler untersucht im Bayer Nachhaltigkeits-Camp Wasserproben aus dem Ohio-River in Pittsburgh, USA. Foto: Bayer MaterialScience AG
Der Schüler Sören Etler untersucht im Bayer Nachhaltigkeits-Camp Wasserproben aus dem Ohio-River in Pittsburgh, USA. Foto: Bayer MaterialScience AG

Dass er mit seiner Bewerbung, zu der ein englischsprachiges Essay und ein Aufsatz über sein Engagement in der Freizeit gehörten, von den Mitgliedern des unabhängigen Stiftungsrats unter den insgesamt 59 Bewerbern ausgewählt werden würde - damit hatte der Schüler der Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe nicht gerechnet. „Als eine Woche vor den Ferien die Zusage kam, bin ich vor Freude fast ausgeflippt“, sagte Sören Etler.

Von Düsseldorf flogen die Jugendlichen Ende Juli zum Auslandsseminar über den großen Teich. „Wir hatten vorher schon über facebook Kontakt untereinander aufgenommen“, berichtet der Elftklässler, der von seinem Lehrer Wulf Holtorf auf das Stipendium der „Bayer Science & Education Foundation“ aufmerksam gemacht worden war. Und so kannten sich die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet schon vor der Abreise. Ein bisschen aufgeregt sei er schon gewesen, sagt Sören Etler. Denn was genau ihn in Pittsburgh erwarten würde, wusste er nicht. „Ich wollte viel über die Themen Klima- und Umweltschutz erfahren, Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen.“ Dabei wurde er nicht enttäuscht.

Die zwölf Tage waren eine Mischung aus Wissenschaft und Abenteuer. Bei Bootstouren auf dem Ohio-River konnten die Jugendlichen Wasserproben ziehen und analysieren, zählten an Flussabschnitten die Anzahl der Fische und nahmen Bodenproben im Flussbett, um so Rückschlüsse auf die Wasserqualität ziehen zu können. „Es war sehr interessant“, erzählt der 16-jährige Gymnasiast. Denn trotz aller Umwelt-Bemühungen seien die Altlasten aus der Zeit als größter Produktionsstandort für Kohle und Stahl an manchen Stellen von Pittsburgh in der orangenen Färbung des Wassers noch sichtbar gewesen.

Zu den weiteren Höhepunkten des Seminars gehörte neben Wald-Exkursionen die Besichtigung eines klimaneutralen Öko-Hauses am Standort der USA-Zentrale von Bayer. Freizeitaktivitäten wie der Besuch eines Baseball-Spiels oder Shoppen in der Mall durften natürlich nicht fehlen. Während ihres Aufenthalts in Pittsburgh wohnten die jungen Leute in Zwei-Bett-Zimmern im Studentenwohnheim der Universität. Da sich 13 Schüler schwerlich aufteilen lassen, zog Sören Etler mit seiner Matratze zu zwei Mitschülern. Auch das schweißt zusammen, fördert den Austausch und schafft soziale Kontakte.

„Die Erfahrungen, die die Jugendlichen auf dieser Reise sammeln konnten, sind unschätzbar“, sagt Dr. Volker Weintritt, Standort- und Produktionsleiter von Bayer MaterialScience (BMS) in Brunsbüttel. „Ich freue mich ganz besonders, dass ein Schüler aus unserer Region das Bayer-Stipendium erhalten hat.“

Nach der Rückkehr aus Pittsburgh hat Sören Etler seinen Koffer schon wieder gepackt - für einen einjährigen Schüleraustauch in Taiwan.

 
Quelle: UD / cp

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