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Mittwoch, 20.September 2017

03.01.2011

Deutsche Post DHL erweitert humanitäre Partnerschaft mit UN-Büro

Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA) und Deutsche Post DHL, der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister, haben ihre erfolgreiche Partnerschaft heute um weitere drei Jahre verlängert. Rashid Khalikov, Direktor des Büros der UN für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, und Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Nachhaltigkeit bei Deutsche Post DHL, unterzeichneten in Genf eine entsprechende Verlängerung des 2005 geschlossenen Abkommens.

UN OCHA profitiert von der Erfahrung in Logistik und Lagerhaltung von Deutsche Post DHL. Foto: DHL
UN OCHA profitiert von der Erfahrung in Logistik und Lagerhaltung von Deutsche Post DHL. Foto: DHL

„In den vergangenen fünf Jahren war unsere Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenmanagement sehr erfolgreich. Durch die Partnerschaft mit UN OCHA können wir unser Logistik-Know-how einsetzen, um Menschen in Not zu helfen. Wir freuen uns sehr auf die nächsten drei Jahre guter Zusammenarbeit", so Rainer Wend, verantwortlich für Politik und Nachhaltigkeit bei Deutsche Post DHL.

In enger Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen unterstützt Deutsche Post DHL die lokalen Behörden und die humanitären Hilfsorganisationen bei der Abfertigung und Lagerung von Hilfsgütern an Flughäfen in Katastrophengebieten. UN OCHA profitiert von der Erfahrung in Logistik und Lagerhaltung von Deutsche Post DHL, ein Service, den die Vereinten Nationen nicht das ganze Jahr über leisten könnten. Auf der anderen Seite ist die Arbeit der Disaster Response Teams in die Arbeit der Hilfsorganisationen eingebunden, und Deutsche Post DHL profitiert von der starken Verbindung der Vereinten Nationen zu anderen Organisationen der internationalen Gemeinschaft in den Ausnahmesituationen.

Das globale DRT-Netzwerk für den Katastropheneinsatz (Disaster Response Teams - DRT) von Deutsche Post DHL besteht aus drei Teams in jeweils einer bestimmten geographischen Region: Asien Pazifik, Latein Amerika und die Karibik, Naher Osten und Afrika. Jedem Team gehören ca. 80 speziell geschulte DHL-Mitarbeiter an, die als Freiwillige die humanitären Einsätze ehrenamtlich unterstützen. Im Katastrophenfall ist ein DRT binnen 72 Stunden einsatzbereit. Um unter schwierigen Bedingungen konstant Höchstleistungen bringen zu können, wechseln sich die 10-Mann starken Teams während eines durchschnittlichen Einsatzes regelmäßig ab.

„Ihre Erfahrung, ihre Professionalität und Ihr Einsatz hat in vielen Situationen geholfen, den Strom der eintreffenden Hilfsgüter sicherzustellen, überfüllte oder unkoordinierte Flughäfen zu entflechten und Sachleistungen und freiwillige Spenden so zu ordnen" sagte Rashid Khalikov, Direktor bei UN OCHA in Genf.

Im Laufe der Jahre konnte das Katastropheneinsatzteam fast 20 Mal an Flughäfen in 15 Katastrophengebieten wie Haiti, Guatemala, Chile, den Philippinen, Indonesien, Myanmar und Peru schnelle Hilfe leisten. Während des jüngsten Einsatzes im August 2010 im schwer überfluteten Pakistan sorgten 30 DHL-Freiwillige aus 10 verschiedenen Ländern am Flughafen Chakala für die reibungslose Abfertigung und Sortierung von über 4.500 Tonnen Hilfsgütern aus aller Welt. Zusätzlich packte das Team während des mehr als fünfwöchigen Einsatzes in Pakistan über 2.500 spezielle Transportsäcke mit Nahrungsmitteln und weiteren Hilfsgütern, die aus Hubschraubern über entlegenen und unzugänglichen Gebieten abgeworfen wurden.

Die Katastropheneinsatzteams sind Teil des GoHelp-Programms von Deutsche Post DHL mit Schwerpunkt auf dem Katastrophenmanagement. Das soziale und ökologische Engagement mit den drei Säulen GoHelp, GoTeach und GoGreen steht unter dem Motto "Living Responsibility". Deutsche Post DHL hat nachhaltiges wirtschaftliches Handeln in seiner Strategie 2015 als einen der Schwerpunkte für die zukünftige Wachstumsstrategie des Unternehmens definiert. Eines der strategischen Ziele von OCHA ist es, die Beziehungen zu einer weiteren Gruppe von operationellen Partnern und anderen relevanten Partnern zu erweitern, um humanitäre Aktivitäten voranzubringen. Das beinhaltet unter anderem die Festlegung von Koordinierungsmechanismen, um einen besseren Dialog und ein besseres Netzwerk zwischen humanitären Organisationen (UN und nicht-UN) und dem privaten Bereich zu etablieren.

 
Quelle: UD / cp

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