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19.10.2010

Bayer Cares Day eröffnet Marktplatz der sozialen Ideen

„Es ist ein gutes Gefühl, gebraucht zu werden“. Das sagt die Pensionärin Ingrid Fürst - sie ist die „Lese-Oma“ in der Kindertagesstätte „Die Wilden Füchse“ in Köln-Bocklemünd. Ingrid Fürst vertrat auf dem „Bayer Cares Day“ Ende September eines von 25 Ehrenamtsprojekten aus acht Städten - alle angesiedelt in Einzugsgebieten von Bayer-Standorten und alle von der „Bayer Cares Foundation“ gefördert.

Bayer Cares Day in Leverkusen, Foto: Bayer
Bayer Cares Day in Leverkusen, Foto: Bayer

Zu diesem Ehrenamtstag lud erstmals die Bayer-Stiftung für das soziale Engagement im Rahmen der bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ ins Bayer-Kommunikationszentrum „BayKomm“ in Leverkusen ein. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Kommunen und gesellschaftlichen Organisationen nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und holten sich Informationen und Anregungen, um sich selbst ehrenamtlich zu engagieren. „Der Bayer Cares Day bietet eine Plattform für alle, die sich für das Engagement in ehrenamtlichen Projekten interessieren - unabhängig ob sie bereits aktiv sind oder es gerne werden möchten“, erläuterte Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG und Mitglied im Kuratorium der „Bayer Cares Foundation“. „Insbesondere freut es uns sehr, dass sich viele Bayer-Mitarbeiter und Bayer-Pensionäre sozial engagieren und so unmittelbar zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im lokalen Umfeld beitragen. Sie und alle ehrenamtlich aktiven Bürger sind Vorbilder für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Auf dem „Bayer Cares Day“ hob Ute Kumpf, stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ im Deutschen Bundestag den gesamtgesellschaftlichen Stellenwert des Ehrenamts hervor: „Eine solidarische Bürgergesellschaft kann nur gelingen, wenn jeder Verantwortung übernimmt - der Einzelne wie Unternehmen. Bürgerschaftliches Engagement ist eigensinnig und lässt sich nicht verordnen.“

„Die Bayer Cares Foundation fördert gezielt ehrenamtliche Projekte, die gesellschaftlich relevante Aufgaben adressieren, die nicht komplett vom Staat oder Organisationen bewältigt werden können“, sagte Professor Dr. André Habisch, Professor für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Vorsitzender des Kuratoriums der Bayer-Stiftung. „Das Unternehmen nimmt dabei über die Stiftung seine gesellschaftliche Verantwortung wahr, indem es Bürger und insbesondere seine Mitarbeiter darin unterstützt, ihre Kompetenzen aktiv zum Wohle aller einzubringen.“

Marktplatz der sozialen Ideen

In einer Diskussionsrunde beleuchteten MdB Kumpf, Professor Habisch und sechs von der Bayer-Stiftung geförderten Ehrenamtler - Michael Römer (Wuppertal), Margret Oehne (Bitterfeld) Jessica Barth und Dr. Helmut Hoffmann (beide Berlin), Dr. Peter Michael Lange (Burscheid) und Heike Maniatis (Leverkusen) - die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und praktischen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Die Themenpalette allein der hier diskutierten Ehrenamtsprojekte ist groß: Sie reicht von der Betreuung krebskranker Kinder und dem Malen mit Kindern zur Gesundheitsaufklärung über Maßnahmen zur Gewaltprävention bei Jugendlichen und die Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen bis hin zur Förderung naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse in Schulen.

Auf dem „Marktplatz der sozialen Ideen“ stellten sich 25 Ehrenamtsprojekte der Öffentlichkeit vor, die von der „Bayer Cares Foundation“ in folgenden Städten unterstützt werden: Bergkamen, Berlin, Bitterfeld, Bonn, Köln, Leverkusen, Uerdingen und Wuppertal. Darüber hinaus waren Vertreter von über einem Dutzend weiteren geförderten Sozialprojekten anwesend, die mit den Besuchern den direkten Dialog suchten. Seit dem Start Ende 2007 sind insgesamt 92 gemeinnützige Projekte in der Nachbarschaft der deutschen Unternehmensstandorte mit einem Gesamt-Fördervolumen von 282.000 Euro in das Bayer-Ehrenamtsprogramm aufgenommen worden. Zudem führte die Stiftung das Förderprogramm im Jahr 2010 in Lateinamerika ein. Auch der in Bonn ansässige „Senior Experten Service (SES)“ informierte über die Möglichkeiten ehrenamtlicher Einsätze in internationalen Entwicklungsprojekten für Menschen im beruflichen Ruhestand.

Bayer Cares Foundation

Die „Bayer Cares Foundation“ ist neben der „Bayer Science & Education Foundation“ - der Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung - die zweite Unternehmensstiftung des Bayer-Konzerns. Die Stiftung für das soziale Engagement vergibt im Rahmen ihres Ehrenamtsprogramms projektbezogene Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro unter der Voraussetzung, dass der Antragsteller - ein Bürger, Bayer-Mitarbeiter oder ein Bayer-Pensionär - aktiv in dem Vorhaben mitarbeitet und einen konkreten Projekt- und Kostenplan vorlegen kann. Die Fördermittel sollen unmittelbar den Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte von Bayer zugute kommen. Anträge auf Projektförderung können ganzjährig im Internet gestellt werden. Zudem vergibt die „Bayer Cares Foundation“ jedes Jahr den „Aspirin Sozialpreis“. Damit zeichnet sie innovative Hilfs- und Beratungsangebote im Gesundheitsbereich aus. Der Preis wurde erstmals im Juni 2010 in Berlin vergeben und ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Ferner hilft die Bayer-Stiftung weltweit Menschen, die durch Naturkatastrophen in akute Not geraten sind. Der Fokus liegt hier auf langfristig angelegten Wiederaufbauprojekten.

 
Quelle: UD / cp

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