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Mittwoch, 22.November 2017

15.10.2010

BMW Guggenheim Lab will urbanes Leben in der Zukunft erforschen

Richard Armstrong, Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation sowie des Guggenheim Museums, und Frank-Peter Arndt, Mitglied des Vorstands der BMW AG, haben aktuell eine zukunftsweisende, gemeinsame Initiative angekündigt. Die Kooperation ist für sechs Jahre vereinbart - sie wird Bürger, Gäste und Institutionen in Großstädten weltweit einbeziehen, um zur Schaffung zukunftsgerichteter Konzepte und Designs für das urbane Leben beizutragen. Anlässlich des BMW Guggenheim Lab wird sich eine neue Generation führender Persönlichkeiten aus Architektur, Kunst, Wissenschaft, Design, Technik und Bildung den Herausforderungen der Stadt der Zukunft stellen, indem sie die Realitäten der Stadt von heute diskutieren.

Foto: BMW
Foto: BMW

Als innovative, mobile Struktur, die von Stadt zu Stadt reist, wird das BMW Guggenheim Lab internationale Künstler und Wissenschaftler einladen, um eine öffentliche Plattform für den Austausch von Ideen und Lösungen für die Herausforderungen des städtischen Lebens zu bieten. Drei BMW Guggenheim Labs werden innerhalb von sechs Jahren für die Dauer von jeweils zwei Jahren in drei Großstädten für bis zu drei Monate installiert - mit eigenem Architekten, Graphikdesigner und eigenem Thema. Die lokalen Programme und Veranstaltungen zum Thema des Zyklus werden Workshops, Diskussionen, Aufführungen und Ausstellungen umfassen, die das BMW Guggenheim Lab in den Alltag der Stadt einbinden werden. Darüber hinaus wird das Labor die Forschungen multidisziplinärer Expertenteams diskutieren und vorstellen, das sich mit einem vorgegebenen Thema auseinandergesetzt hat.

Das erste BMW Guggenheim Lab wird voraussichtlich ab Spätsommer bis zum Herbst 2011 in Nordamerika aktiv. Anschließend zieht das Labor auf seiner Weltreise in zwei Städte nach Europa bzw. Asien weiter. Zum Abschluss der einzelnen Drei-Städte-Zyklen findet im Solomon R. Guggenheim Museum in New York eine Sonderausstellung zu zentralen Aspekten statt, die an den verschiedenen Standorten des BMW Guggenheim Lab behandelt, untersucht und präsentiert wurden.

Das Thema des ersten BMW Guggenheim Lab lautet „Confronting Comfort: The City and You“. Hier geht es um essentielle Fragestellungen zum urbanen Umfeld und wie dieses besser auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt werden kann, wie Menschen sich im städtischen Kontext wohlfühlen können und wie eine Balance gefunden werden kann zwischen den Vorstellungen von modernem Komfort und essentiellen Fragen zu Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit. 

„Unsere Zusammenarbeit mit BMW führt drei verschiedene Kompetenzträger zusammen - ein internationales Museum, internationale Designbüros und aufstrebende Talente aus verschiedenen Bereichen. So entsteht ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit nahezu unerschöpflichem Potenzial“, erklärt Richard Armstrong. „Wir können und wollen das Resultat dieses ergebnisoffenen Experiments nicht vorhersagen. Wir wissen jedoch, dass es alle Städte und Communities, die es berührt, verändern und weltweit den Weg zu neuen Möglichkeiten für das urbane Leben aufzeigen kann. Wir sind BMW für die Kooperation bei diesem faszinierenden Projekt sehr dankbar und haben großen Respekt vor dem langjährigen Engagement des Unternehmens für Design, Architektur und Kunst.“

„Die BMW Group ist mit zahlreichen kulturellen Projekten seit knapp 40 Jahren international fördernd tätig. Nachhaltiges Engagement im Kulturbereich bedeutet für uns die Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung in Verbindung mit der Wahrung der absoluten kreativen Freiheit für unsere Partner“, sagt Frank-Peter Arndt. „Wir als Unternehmen sind an einem ergebnisoffenen wie zielführenden Dialog mit zahlreichen Vertretern aus Kunst und Wissenschaft sehr interessiert. Die gemeinsame Initiative des BMW Guggenheim Lab ist für uns auch deshalb eine spannende weltweite Plattform.“


Dr. Uwe Ellinghaus, Leiter Markenführung BMW: „Mit dem BMW Guggenheim Lab erweitert BMW sein internationales kulturelles Engagement maßgeblich. Wir sind außerordentlich stolz darauf, längerfristig mit einer renommierten Institution wie dem Guggenheim zu kooperieren. Im Wissen darum, die Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam angehen zu können, freuen wir uns auf den offenen, interdisziplinären Dialog, den dieses Projekt weltweit ermöglicht.“

Start des BMW Guggenheim Lab

Das innovative Architekturbüro Atelier Bow-Wow mit Sitz in Tokio wurde mit der architektonischen Gestaltung des ersten BMW Guggenheim Lab beauftragt. Die Agentur Sulki & Min aus Seoul wurde mit dem Design der graphischen Identität betraut. Ausschlaggebend für die Wahl dieser beiden Firmen waren ihre intelligenten Designs und ihre Fähigkeit, komplexe Themen mit wachem Verstand und aufgeschlossener Sensibilität anzugehen. Die etwa 450 Quadratmeter große Konstruktion wird mit einem vielseitigen, öffentlichen Programm eröffnet, das vom Lab Team bis in den Herbst 2011 präsentiert wird. Anschließend wird das BMW Guggenheim Lab deinstalliert und auf seiner Reiseroute in die nächste Stadt weiterziehen.

„Unser Denken war immer geprägt von unserem Staunen über die manchmal überraschende Weise, in der Menschen funktionierende Räume gestalten - selbst in aussichtslos erscheinenden städtischen Situationen“, erklärt Yoshiharu Tsukamoto vom Atelier Bow-Wow. „Wir sind dankbar und freuen uns sehr, dass wir am BMW Guggenheim Lab mitwirken dürfen, um den Komfort im urbanen Kontext näher zu untersuchen. Dieses Thema ist auch für unsere eigenen Ideen und Konzepte von größter Bedeutung.“  

Sulki Choi und Min Choi von Sulki & Min: „Wir danken dem BMW Guggenheim für eine der größten kreativen Herausforderungen, vor die wir als Graphikdesigner bisher gestellt waren. Der Zweck des BMW Guggenheim Lab ist so klar wie einzigartig. Dieser Zweck wird in den nächsten sechs Jahren auf vielfältige, sich stetig wandelnde Weise zum Ausdruck gebracht werden. Unser Ziel ist es, dem Projekt eine graphische Identität zu verleihen, die gleichzeitig ausdrucksstark, ansprechend und spielerisch ist.“

Die einzelnen Programme, Veranstaltungen und Ideen für das BMW Guggenheim Lab werden in jeder Stadt von einem anderen vierköpfigen BMW Guggenheim Lab Team entwickelt. Dieses Team setzt sich aus talentierten Berufsanfängern wie auch aus aufstrebenden Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Die Mitglieder des BMW Guggenheim Lab Teams werden von einem Beraterteam (Advisory Committee) ernannt, der aus international anerkannten Fachleuten aus dem kreativen, Bildungs- und wissenschaftlichen Bereich besteht und bei der Erstellung des Programms eng mit den Kuratoren des Guggenheim zusammenarbeiten wird.

Nähere Einzelheiten zum Projekt, darunter das Design des BMW Guggenheim Lab, die drei Großstädte des ersten Zyklus, die Mitglieder des Advisory Committee und des BMW Guggenheim Lab Team, das Logo, die Website sowie weitere inhaltliche Informationen, werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben. Kuratoren des BMW Guggenheim Lab sind David van der Leer, Assistant Curator of Architecture and Design, und Maria Nicanor, Assistant Curator, Solomon R. Guggenheim Museum. David van der Leer führt aus: „Es wird für Museen immer wichtiger, ihr Architektur- und Designprogramm aus der „White Box“ des Ausstellungsraums hinaus in die Realitäten des städtischen Alltagslebens zu bringen. Das BMW Guggenheim Lab gibt uns die Möglichkeit, den Blickwinkel im Design zu erweitern und ein umfassendes, postdisziplinäres Bild der Stadt zu zeigen, um uns dann wieder auf die Probleme, Herausforderungen und Chancen zu fokussieren, die für Stadtlandschaften rund um den Globus charakteristisch sind.“

Maria Nicanor erklärt dazu: „Das BMW Guggenheim Lab gibt uns die wunderbare Gelegenheit, lokale Gemeinschaften mit internationalen Experten und jungen Talenten aus verschiedenen Bereichen zusammenzuführen, um neu zu definieren, wie wir heute und morgen im städtischen Umfeld leben wollen. Das BMW Guggenheim Lab wird enge Beziehungen zu der Umgebung knüpfen, die es vorübergehend bewohnt, und damit zum Freiraum für Experimente und Veränderungen, für Fragen und Ideen, für den Dialog und nach Möglichkeit auch für aktive Mitgestaltung.“

 
Quelle: UD / cp

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