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11.08.2010

Mit Bayer ins Klimacamp

Ihre bisherigen Kenntnisse ausbauen und neue Einblicke und Erfahrungen in einem internationalen Umfeld sammeln - das ist das Ziel von acht Schülern aus Deutschland, die im Rahmen des Bayer-Klimaprogramms im Juli für zwei Wochen an einem Seminar zum Thema Nachhaltigkeit in Pittsburgh (USA) teilnahmen. Initiator ist die Bayer Science & Education Foundation, die mit der Vergabe der Stipendien die Themen Klima- und Umweltschutz in der Gesellschaft verankern will.

Die acht deutschen Schüler vor ihrem Abflug nach Pittsburgh, Foto: Bayer
Die acht deutschen Schüler vor ihrem Abflug nach Pittsburgh, Foto: Bayer

Shannon Doyle ist keine 16 Jahre alt und eine der acht Stipendiaten, die ausgewählt wurden, ins Bayer-Sustanabilitiy-Camp zu fliegen. Über den Klimawandel spricht sie fast schon routiniert, wenn sie erläutert, dass dieser „zwar in den Medien präsent sei, aber leider noch nicht in unseren Köpfen“. Shannon Doyle möchte das ändern und meldete sich auch aus diesem Grund für das Schülerstipendienprogramm der Bayer-Science & Education Foundation an.

Ihr Enthusiasmus verbindet sie mit den andern Teilnehmern des Programms. Alle interessierten sich früh für Klimapolitik und Umweltbewusstsein und arbeiten neben der Schule in verschiedenen ehrenamtlichen Projekten. Mit dem Stipendiumprogramm möchte die Bayer-Stiftung das Bewusstsein möglichst vieler junger Menschen erreichen. Die Stipendiaten sollen bei diesem Vorhaben als Multiplikatoren wirken.

Wasser, Erde, Luft

„Pittsburgh war natürlich fantastisch“, lobt Kai Meinerz (15) die Gastgeberstadt nach seiner Rückkehr nach Deutschland. Überhaupt habe man viel Neues gesehen und gelernt, das Schönste war aber, dass man „dort Freizeit mit Lernen verbunden“ habe. Max Hohm (14) ist sich sicher, dass er die neu gewonnenen Erfahrungen sowohl in der Schule als auch in der Kommunalpolitik einbringen und nutzen kann.

Neben der Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten und dem obligatorischen Kennenlernen standen vor allem die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf dem Programm. Wasserproben wurden genommen, nicht-einheimische Pflanzen sowie ihre Auswirkung auf die heimische Vegetation untersucht, und die Auswirkungen von Hybridfahrzeugen und Biodiesel auf die Umwelt beleuchtet. Gerade der Ansatz, das Thema nicht ausschließlich auf CO2-Reduktion zu begrenzen, hat die Stipendiaten überzeugt. Für Kai Meinertz jedenfalls haben „beide Themen eine ganz neue Bedeutung gewonnen“, eben weil es beim Klimaschutz nicht nur um Treibhausgase geht, sondern auch um den Schutz der heimischen Umwelt.

Foto: Bayer
Foto: Bayer

Botschafter im Dienst der Umwelt

Vom Nutzen solcher Erfahrungen ist man bei Bayer überzeugt. Im Rahmen des Programms „Junge Umweltbotschafter“ lädt der Konzern schon seit 1998 Heranwachsende aus Schwellenländern nach Leverkusen ein. Die Jugendlichen sollen die Prinzipien und Methoden des modernen Umweltschutzes in Deutschland erleben und möglichst in ihre Heimatländern transferieren. Fehlern, die den Industrienationen unterlaufen sind, soll in den sich entwickelnden Ländern präventiv begegnet werden. Das Programm ist Teil einer Kooperation Bayers und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). „Wir freuen uns, dass so über die Jahre ein Netzwerk junger Umweltschützer entstanden ist, die sich mit fundierten Fachkenntnissen für die globalen Aufgaben des Umweltschutzes engagieren“, erklärt Wolfgang Plischke, verantwortlicher Vorstand der Bayer AG für Innovation, Technologie und Umwelt, und verdeutlicht damit die Strategie des Konzerns. „Die Einbindung junger Menschen ist bei der Bewältigung der drängendsten Umwelt-Herausforderungen von entscheidender Bedeutung", bestätigt Amy Fraenkel, Direktor des UNEP Nordamerika-Büros.

Eine Milliarde Euro für den Klimaschutz

Die Verantwortlichen in Leverkusen glauben vor allem an die langfristige Wirkung solcher Programme. „Die Bildung junger Menschen gehört zu den wichtigsten Aufgaben, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern“, informiert die Bayer-Science & Education Foundation auf ihrer Website. Neben Schülern, Studenten und wissenschaftlich interessierten Personen ohne akademische Ausbildung fördert die Stiftung auch Schulen bei der Bearbeitung von naturwissenschaftlichen Forschungsprojekten mit umweltbewusster Ausrichtung. Die Sensibilität der Schüler für Klima- und Umweltthemen soll dadurch schon in jungen Jahren gesteigert werden.

Der Konzern selbst hat sich in den letzten Jahren bewusst klimaschonender aufgestellt. Zum fünften Mal in Folge wurden die Leverkusener im Jahr 2009 als „Best in Class“ des Carbon Disclosure Leadership Index ausgezeichnet. „In unsere Überlegungen und Aktivitäten beziehen wir sowohl den Energieeinsatz und die eigenen Produktionsverfahren ein als auch Lösungen, die unsere Kunden beim Klimaschutz unterstützen“, versicherte Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AG, anlässlich der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichtes 2009.

Gerade bei der Entwicklung von umweltschonenden Strategien und Produkten will das Unternehmen als Zugpferd für eine ganze Branche wirken. Im aktuellen Klimaprogramm des Konzerns heißt es dazu: „Unsere Produkte tragen auf vielfältige Weise zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei. Auch in Zukunft werden wir Maßstäbe setzen und neue, ambitionierte Emissionsziele verfolgen.“ Die Sensibilisierung junger Menschen für die Themen Umwelt und Klima soll dabei eine tragende Rolle spielen.

 
Quelle: UD

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