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20.05.2010

Telekom-Initiative: „Millionen fangen an“

„Millionen fangen an“ - so lautet die im September 2009 gestartete Nachhaltigkeitsinitiative der Deutschen Telekom, mit der sie Verbraucher zum Umweltschutz und Energiesparen animieren will. Tipps und Anregungen dazu bündelt das Unternehmen auf seiner projekteigenen Homepage in inzwischen 14 Themenbereichen. Darin präsentiert die Deutsche Telekom auch ihr Nachhaltigkeitsengagement - von Kinderschutz über Umweltschutzprogramme bis zur Förderung von Smart Metering.

"Veränderungen fangen klein an", Plakat zur Initiative der Deutschen Telekom
"Veränderungen fangen klein an", Plakat zur Initiative der Deutschen Telekom

Seit Jahren ungenutzt und so in Vergessenheit geraten war die Tiefkühltruhe in der Abstellkammer des Privathaushalts von Dr. Germar Büngener. Dabei war sie ständig an das Stromnetz angeschlossen und verbrauchte Tag und Nacht Energie - ohne Verwendung. Mit dem Einsatz von intelligenten Stromzählern, dem sogenannten Smart Metering, konnte Dr. Büngener den versteckten „Energiefresser“ jedoch enttarnen und beseitigen. Auch für seinen Praxisbetrieb hat er mit Hilfe der Stromzähler herausgefunden, wie er erfolgreich Strom sparen kann: Hier hat er die Regel eingeführt, dass in der Mittagspause alle Rechner bis auf den Server heruntergefahren werden. Das allein reduziert den Verbrauch um rund 60 Prozent.

Modellprojekt T-City Friedrichshafen

Dr. Büngener ist einer der 200 Bürger, die an dem Modellprojekt T-City Friedrichshafen teilnehmen. In Kooperation mit der Deutschen Telekom versorgten die Technischen Hilfswerke Friedrichshafen (TWF) vor knapp einem Jahr die Haushalte der teilnehmenden Bürger mit intelligenten Stromzählern. Dazu wurden die alten Zähler durch die Smart Meter ersetzt, die nun ihre Daten per Funk oder DSL an den Energieversorger übermitteln. Dort werden die Daten verarbeitet und dem Kunden in einem personalisierten Internetportal zur Verfügung gestellt. So kann der Kunde jederzeit seinen Stromverbrauch über das Internet abfragen und erhält Aufschluss darüber, welche Geräte in seinem Haus besonders viel Strom verbrauchen. Das Projekt T-City Friedrichshafen hat bisher gezeigt, dass es den Kunden mit Hilfe des Smart Metering auf einfachem Wege gelingt, ihren Energieverbrauch zu senken. Zum Beispiel über das Abschaffen oder Ersetzen alter Geräte sowie durch ihr eigenes verändertes Verhalten. Auf der anderen Seite zieht auch der Energieversorger seinen Nutzen aus dem Einsatz der intelligenten Stromzähler: Sie erleichtern die Umsetzung der anstehenden EU-Energieeffizienz-Richtlinie, die besagt, dass Energieversorger ihre Kunden einmal pro Monat über ihren Strom- und Gasverbrauch informieren müssen.

Daneben bietet die Internetseite der Initiative „Millionen fangen an“ auch Tipps und Lösungen zum Umweltschutz durch Einsparung von Ressourcen. Eine einfache Methode dazu ist die Telekom Online Rechnung, die kostenlos per E-Mail zugeschickt wird. Papier und die damit verbundenen Ressourcen sowie das durch den Transport ausgestoßene CO2 kann so eingespart werden. Gleiches Prinzip findet bei Telekom Musicload Anwendung: Dort können Telekom-Kunden Lieder aus dem Internet herunterladen. Die Verwendung von umweltbelastenden CDs und CD-Hüllen entfällt damit. Die Abrechnung der Downloads erfolgt dann beispielsweise über die Telekom Onlinerechnung.

Internet-Screenshot "Millionen fangen an"
Internet-Screenshot "Millionen fangen an"

Kinderschutz im Internet

Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsengagements setzt sich die Deutsche Telekom aber auch für gesellschaftliche Belange ein. Im Fokus stehen dabei vor allem die jungen Internetnutzer. Für sie hat das Unternehmen eine Kinderschutz-Software entwickelt. Diese können Eltern installieren, um ihre Kinder von ungeeigneten Internetseiten zu schützen. Mithilfe der Software werden die Seiten unzugänglich gemacht, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) als für Kinder ungeeignet empfunden werden. Dagegen bietet die Software andere kindgerechte Internetseiten, wie zum Beispiel die Suchmaschine fragfinn.de. Die Kinderschutz-Software kann zudem so eingestellt werden, dass sie nur in dem Benutzer-Konto des Kindes aktiv ist. Es können auch mehrere Profile für Kinder unterschiedlichen Alters einrichtet werden. Darüber hinaus kann mit dem Surfzeit-Budget die Dauer festgelegt werden, wie lange die Kinder im Internet surfen dürfen.

Engagement im Bildungsbereich

Die Deutsche Telekom stellt in dem Internetauftritt ihrer Nachhaltigkeitsinitiative auch ihr Engagement im Bildungsbereich vor: Mit dem Projekt Telekom@School hat sie seit dem Jahr 2000 allen 34.000 allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland kostenlosen Internetzugang verschafft. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag im deutschen Bildungsbereich leisten. Dieses Ziel verfolgt sie auch mit der Deutschen Telekom Stiftung: So richtet sie das Programm „Früh übt sich“ an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, um den Bereich der Frühförderung zu stärken. Das Unternehmen stellt in diesem Rahmen Unterrichtsmaterialien und -konzepte zur Verfügung und bietet Fortbildungen an. Für die weiterführenden Schulen hat sie dagegen das Programm „Begeisterung wecken“ ins Leben gerufen. Damit setzt sie sich für die Verbesserung des Bildungssystems in den sogenannten MINT-Fächern ein - den Unterrichtsfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Durch verschiedene Projekte soll bei den Schülern, aber auch bei den Lehrkräften neues Interesse geweckt werden. Ein Beispiel ist die Experimentierküche im Deutschen Museum in Bonn: Hier wird den Kindern das Fach Chemie schmackhaft gemacht. Nicht über trockenen Unterricht, sondern spannende Experimente, die zum Beispiel zeigen, wie Gummibärchen hergestellt werden oder wie mithilfe von Chemie sogar ein Kriminalfall gelöst werden kann.

Das Unternehmen will mit ihrer Initiative „Millionen fangen an“ zeigen, dass sich „unternehmerisches Handeln, zeitgemäßer Konsum und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden lassen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom René Obermann. Zu dem stehe hinter dem Projekt die Idee, „dass jeder unserer Kunden mit einem überschaubaren Beitrag viel für eine nachhaltige Entwicklung tun kann“, so Obermann weiter.

 
Quelle: UD

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