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12.08.2008

RWE spendet 50.000 für chinesisches Erdbebengebiet

RWE Power spendet 50.000 Euro (550.000 RMB) für die Instandsetzung der „Country School“ in Shangzaotown, Anxian County in der Provinz Sichuan. Diese Provinz ist von den Folgen des Erdbebens im Mai besonders betroffen. Durch die Spende wird die Wiederaufnahme des Schulbetriebs zum Beginn des neuen Schuljahres am 20. August gewährleistet.

„Die Bilder und Nachrichten aus China haben uns sehr betroffen gemacht“, erklärt Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG, „deshalb haben wir uns entschlossen, hier schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten.“ Seit dem 10. April 2008 führt RWE Power über seine 100%-ige Tochtergesellschaft, die RWE Power Climate Protection China GmbH, in Peking eine Repräsentanz mit derzeit zwei Mitarbeitern. Anfang August wurde sie im Rahmen der Scheckübergabe an die Chinese Charity Foundation offiziell eröffnet.

Durch das Engagement im Bereich von CDM- und JI-Projekten* unterhält das Unternehmen bereits seit einigen Jahren gute Kontakte nach China. So konnten in den vergangenen fünf Jahren bereits ein Wasserkraftwerk am Fluss Zhongijan in der Provinz Hubai sowie ein Gas- und Dampfkraftwerk im Yungang Bezirk, 25 km entfernt von Peking, realisiert werden. Durch diese beiden Projekte werden bis 2012 insgesamt über 4,7 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das zeigt, dass die Implementierung modernster Energietechnologien vor allem in den aufstrebenden Entwicklungs- und Schwellenländern mit hohen Zuwachsraten beim Energieverbrauch ein wirksames und kostengünstiges Instrument einer international angelegten Klimaschutzpolitik ist. Deshalb hält RWE Power den Ansatz der EU-Kommission für falsch, die im Rahmen des Emissionshandels ab 2013 CDM/JI-Maßnahmen beschränken statt ausweiten will. RWE investiert 150 Millionen Euro in diverse Projekte weltweit.

Ein Großteil der Schulgebäude, die in 11 Klassen insgesamt 645 Schüler und 50 Lehrer beherbergen, wurden bei dem schwersten Erdbeben in China seit 1976, zerstört. Unwetter erschwerten zudem die Rettungs- und Bergungsarbeiten. Durch die Abgeschiedenheit der südwestchinesischen Provinz war das Ausmaß der Zerstörung bei internen und externen Hilfsorganisationen lange Zeit nicht im vollen Umfang bekannt. „Aufgrund der zerstörten Einrichtungen und fehlender Ausstattung war an einen normalen Schulbetrieb bislang nicht zu denken“, erläutert Johannes Lambertz. „Uns liegt am Herzen, mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs wieder ein Stück Normalität in den Lebensalltag der Kinder und Jugendlichen zurückzubringen.“
 
Quelle: UD

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