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28.11.2006

Jüdisches Museum Berlin würdigt Engagement der BMW Group

Das Jüdische Museum Berlin hat Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, und Dr. Helmut Panke, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BMW AG, mit dem "Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin" ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehrt das Museum jährlich Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise für die Förderung von Toleranz und Verständigung eingesetzt haben. Die Überreichung des Preises fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Jüdischen Museum Berlin statt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte in einer Laudatio Dr. Helmut Panke und das gesellschaftliche Engagement der BMW Group. Die Ehrenrede für Daniel Barenboim wurde von Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker gehalten.

"Mit Dr. Panke wird eine Unternehmerpersönlichkeit ausgezeichnet, die sich der Lösung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen verpflichtet weiß", so lautet ein Teil der Begründung des Jüdischen Museums für die Verleihung des Preises. Die BMW Group engagiert sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Projekten für Völkerverständigung und Gewaltprävention. Den Schwerpunkt dieses vielschichtigen Engagements bilden Bildungs- und Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche. Dabei sind der Bereich des interkulturellen Lernens und das respektvolle Miteinander unterschiedlicher Kulturen ein besonders beachtete Aspekte.

Dr. Helmut Panke bedankte sich stellvertretend für die BMW Group und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Initiatoren des Preises für die Auszeichnung. Dabei betonte er: "Dieser Preis bedeutet sehr viel. Wir betrachten ihn als Bestätigung für unser gesellschaftspolitisches Engagement". Und weiter: "Es ist aus der Sicht der BMW Group selbstverständlich, sich für die Gesellschaften zu engagieren, in denen sie aktiv ist. Verständigung, Toleranz und ein konstruktives Miteinander sind bei der BMW Group Werte, die fest in unserem Leitbild und unserer Unternehmenskultur verankert sind".

Daniel Barenboim wurde für seine Verdienste um die Völkerverständigung und insbesondere für seinen couragierten Einsatz für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern gewürdigt.

Der "Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin" wurde 2002 erstmals vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich Persönlichkeiten wie Heinrich v. Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, der Kunstsammler und -mäzen Heinz Berggruen, Otto Graf Lambsdorff, der Unternehmer Michael Otto, Johannes Rau, Otto Schily und die Verlegerin Friede Springer.
 
Quelle: UD

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