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19.10.2005

First Aid - Wie das WFP und TNT gemeinsam helfen

Sie sind meist die Ersten, die vor Ort mit Hilfe eintreffen. Ob nach dem Tsunami in Banda Aceh oder jetzt auch in Pakistan. Dabei kennen viele sie vielleicht nicht, denn sie machen keine großen Umstand um ihr Engagement. Die Rede ist vom World Food Programme der Vereinten Nationen, der größten humanitären Hilfsorganisation der Welt. Damit deren Hilfslieferungen auch die Bedürftigen umgehend erreicht, werden sie vom Transport- und Logistikexperten TNT unterstützt.

Es war tiefe Nacht in Muzaffarabad, als die ersten LKWs eintrafen. Die Stadt im Norden Pakistans wurde am Schlimmsten vom Erdbeben getroffen. Tausende starben, die Infrastruktur ist völlig zerstört. Die Überlebenden des verheerenden Erdbebens warteten tagelang apathisch entlang der Straßen auf Hilfe, erinnert sich German Valdivia. Zwölf Stunden lang hatte sich der Hilfskonvoi von Pakistans Hauptstadt Islamabad über Bergstraßen und verschüttete Pfade ins Katastrophengebiet vorgekämpft. An Bord: 30 Tonnen Nahrungsmittel aus den Beständen des World Food Programmes (WFP) der UN. Diese erste Hilfslieferung war erst wenige Stunden zuvor am Flughafen in Islamabad eingetroffen und wurde sofort ins Katastrophengebiet geschickt. Eine logistische Leistung. “Das ist wieder ein Beispiel für die unschätzbare Hilfe, die wir von TNT erhalten,” freut sich Valdivia, der das WFP in Pakistan vertritt.

Die Versorgung mit diesen Hilfsgütern ist angesichts der noch nasskalten Witterung in den Bergen und immer wieder aufkommenden Hagelstürmen sowie ständiger Nachbeben von größter Wichtigkeit. "Unzählige Menschen haben alles verloren und konnten nur ihr Leben retten", erklärt Benjamin Schaeffer von der Hilfsorganisation HELP. "Nun ist der anstehende Winter eine neue Lebensbedrohung."  Eine Jahreszeit, die in den Ausläufern des Himalaja besonders lange und sehr ausgeprägt andauert. Sollte es nicht gelingen, tausende Obdachlose in winterfesten Unterkünften unterzubringen, droht nach der Naturkatastrophe eine menschliche Tragödie.
 
Um dieses Schicksal abzuwenden, engagieren sich viele Hilfsorganisationen vor Ort. Ihre Spendenaufrufe erscheinen in den Medien, auf Plakaten und Anzeigen. Die weltweit größte Hilfsorganisation ist vielen aber vielleicht gar nicht so bekannt: das World Food Programme der Vereinten Nationen. 1961 gegründet kämpft das WFP seit mehrt als vier Jahrzehnten gegen den Hunger in der Welt. In 2003 waren es mehr als 103 Mio. Menschen, darunter 56 Mio. Kinder in 81 Ländern, die mit dem Nötigsten zum Überleben versorgt wurden. Finanziert wird das WFP über staatliche Spenden sowie durch Unternehmen.
 
Quelle: UD

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