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09.09.2005

DHL-Krisenteam hilft Hurrikan-Region

DHL hat ab sofort den offiziellen Auftrag, das logistische Management der internationalen Hilfsflüge am Flughafen Little Rock für die vom Hurrikan betroffene amerikanische Golfküstenregion zu übernehmen. Auftraggeber ist die unter dem Dach des US-Außenministeriums agierende, unabhängige Bundesbehörde "United States Agency for International Development" (USAID). Damit nutzt die US-Regierung das bewährte DHL Know-how bei der Hilfe nach Naturkatastrophen.

DHL, der Express- und Logistikspezialist im Konzern Deutsche Post World Net, setzt hierfür am Flughafen Little Rock/Arkansas ein so genanntes Disaster Response Team ein. In den nächsten zwei Wochen werden rund um die Uhr die hier per Flugzeug eintreffenden Hilfsgüter entladen und mit LKWs in die Region New Orleans transportiert. Die Leitung des Disaster Response Teams übernimmt Chris Weeks, zwanzig erfahrene DHL-Mitarbeiter unterstützen ihn freiwillig bei der Hilfe für die Hurrikan-Opfer.

Chris Weeks hat bereits während der Tsunami-Katastrophe erfolgreich die Logistik am Flughafen Colombo geleitet. Damals musste kurzfristig die Weiterleitung von rund 7.000 Tonnen Hilfsmittel in die betroffenen Gebiete koordiniert werden.

Bereits in der letzten Woche hatte sich DHL bereit erklärt, Transportdienstleistungen von rund 500.000 US-Dollar für die Soforthilfe und den Wiederaufbau der der betroffenen Region bereitstellen. Das Unternehmen hilft auch beim Spendensammeln: Neben Spendenaufrufen auf der Internetseite von DHL USA gibt es eine Spendenplattform für betroffene Mitarbeiter von DHL Express und DHL Danzas Air & Ocean eingerichtet. Die ersten gespendeten 100.000 US-Dollar werden vom Logistikspezialisten verdoppelt und für Mitarbeiter, die ihr Zuhause verloren haben, sowie Hilfsmaßnahmen des Amerikanischen Roten Kreuz eingesetzt. Darüber hinaus stellt DHL eingekaufte Fernsehwerbezeit für Spendenaufrufe zur Verfügung.

Schnelle und unbürokratische Hilfe in Katastrophenfällen sieht die Deutsche Post World Net als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Mit Transporten und logistischer Unterstützung sorgt die Konzerntochter DHL im Krisenfall für die rasche Auslieferung von dringend benötigten Gütern wie Nahrungsmitteln, Wasser oder Kleidung.
 
Quelle: UD

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